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Geschichte der Juden.
Haupt von Babylonien im Herbst 1288 Salomo Petit in den Bann gethan odermit dem Banne bedroht. Beide sprechen wie dis übrigen Quellen von Briefenund Unterschriften, welche Petit zur Unterstützung der von ihm intendirten Ver-ketzerung aus Europa nach Mo mitgebracht hatte. Der Exilarch von Mossuldehnte den Bann auch auf diejenigen aus, welche solche Schriften vorzeigensollten: 822 1121 ir-22 8p 2 in m n 222.1 m 202 .. . .211- in 11- nnn2 u-2-2- 12 82<2"221.1 -1121) 1'1121 (das. S. 74 ). Samuel Kohen und sein Collegium bedrohtenmit dem Bann diejenigen, welche solche Briefe nicht innerhalb dreier Tageausliefern sollten: 122 ,2-212:1 .11:2 122 n::8 0:22121 . . . ,in:ui 8p i:p22- 12-ui21.111 11:1 8822 1-1-2- 21211 12-828 21-2 21-2- >2 12 211 - 71 - ni 2X2- 122 -221 2P 2222.1(das. p. 76 ). Hillel aus Verona bemerkt. Maestro Gajo habe ihm mitgetheilt,daß die Weisen Babyloniens und der Exilarch von Damaskus beide zu EhrenMaimuni's ausgetreten sind (Odsmila p. 21 d): iinpi.i ,22-21 »-2-n 822 -2212-1u-21 11228. Unter den 822 -221 sind eben Samuel Kohen und sein Collegiumzu verstehen, die, wie sich gezeigt, den Bann 1288 ausgesprochen haben. Folglichhat der Exilsfürst von Damaskus ebenfalls in demselben Jahre den Banngegen S. Petit erlassen. Folglich ist das Datum -"2 .1 falsch; man muß noth-wendiger Weise dafür lesen 1-2 1.1 112.1.
Wir sind jetzt im Stande die Vorgänge genau zu präcisiren. Hillel vonVerona hatte erfahren, daß Maimuni's Enkel David in Folge der Ver-ketzerungsversuche gegen seinen Großvater in Akko eingetroffen war, um denSchlag zu paralysiren: 12p 8p n2 111 '1.12- -i.ipm. Das Rabbinat von Saphet,welches den Bannspruch des Exilarchen Jischail bestätigte, bemerkt, daß esdiesen Bannspruch am Grabe Maimuni's mit einem Theil der Weisen vonAiko abgclesen habe (Xsrsm OU. das. p. 172 ) :... . 2222 2-111 81,2.1 1:11.1- 021:1p: 1.17 8 p . . . .12-2 -1 -1121 8 p ipixi I 7 i 2 > -2 8 p . . . »7-22.1 u-rux 222 up-z.iw .ip 2121 11-111 1121111 .12201.1 11'1,21 12p -221 1^,22 2P pull 12,2 8p 1112P1 . . 11-121.David hatte demnach in Akko eine Partei um sich gesammelt, welche gegenPetit und seinen Anhang agitirtcn. Samuel Kohen und sein Collegium sagenaus, daß sie dem, was die Weisen Akko's beschlossen haben, beistimmen, Mai-rnuni's Gegner zu bannen (ikssdruruu das. x. 79 ): 12-prr 12 8p 12222.1 -in
. 1112.1 1-22 2-1122 2.1 - 1.11 2-1 12 P 1 12 p -221
Demnach ist die Reihenfolge der Bannsprüche gegen Petit und seinenAnhang folgendermaßen:
1 ) Das Bannformular des Exilarchen David von Mossul Monat i-u 1599Lslsuviä. Frühjahr 1288 .
2 ) Das Bannformular des Exilarchen Jischa von Damaskus Monat
712.1 1288 .
3 ) Das Bannformular des Nabbinats von Japhet in Gemeinschaft mitden Maimunisten von Akko in demselben Jahre zwischen 1:21 und -12-1.
4 ) Das Bannsormular des Collegiums von Babylonien Monat -12-1 1600Septb. Herbst 1288 .
Die Wühlereien des S. Petit fallen also vor Frühjahr 1288 , und MaestroGajo theilte die Nachricht von dessen Demüthigung an Hillel von Verona nach-121 1288 mit. Da dis Schifffahrt in damaliger Zeit von Akko bis Italienmehrere Monate dauerte, so kann Gajo die Nachricht von den Vorgängen inAkko Dec. 1288 oder Januar 1289 erhalten haben. Hillels zweites Send-schreiben ist demnach im Laufe des Jahres 1289 geschrieben. — Herr Halber-stamm will diese Vorgänge um 1291 ansetzen, das Datum i"2 >1 festhalten,unb das .1 nicht als Tausender, sondern als Einer zählen 46 st- 5 — 51 — 5051