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Geschichte der Juden.
hat, um das Letztere als Strafe für das Elftere zu bezeichnen. Vergl. darübervr. Levin, die Religions-Disputation des R' Jechiel von Paris 1240. Frankel-Graetz, Monatsschr. Jahrg. 1869. S. 97 sg. Loeb in der Nsvns äss Htnäesäuiv. I., II. und III.
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Die jüdischen Naturforscher am Kofe Alfonso's des Meisen.
Der sogenannte astronomische Congreß, den der weise Alfonso berufenund dem er selbst präsidirt haben soll, ist eins plausibel zugestutzte Fiction,die Romanus de la Higuera durch seine Irisboiis. tolsba-na. oder einen vonihm mißverstandenen Prolog und Epilog zu astronomischen und astrologischenWerken aus der alfonsinischen Zeit in die Weltgeschichte eingeführt hat (vergl.den Nachweis o. S. 116), und die nicht sobald aus ihr verschwinden wird. Dergeistvolle Autor der spanischen Literaturgeschichte Ticknor und der ziemlichvorurtheilsfreie, moderne Geschichtsschreiber Spaniens Don Modesto Lafuentebehandelten den astronomischen Congreß noch immer als eine so ausgemachteThatsache, daß sie es gar nicht für nöthig hielten, die Quellen einer kritischenPrüfung zu unterwerfen. Das ist aber nicht die einzige Fiction in derLiteraturgeschichte der Alfonsinischen Zeit. Ein Literaturhistoriker, in dessenAdern jüdisches Blut floß, und dessen unvertilgbarer jüdischer Patriotismusihn bewog, die Leistungen jüdisch-spanischer Schriftsteller gegenüber deren Ver-kennung und Verachtung besonders hervorzuhebcn, Joseph Rodriguez deCastro, hat in seiner Oiläiotlisos. ssps-nolrr äs los ssoritorss llschinosssxamolss (Madrid 1781) unter vielen anderen Mißgriffen einen jüdischenAstronomen und Astrologen an Alfonso's Hof eingeführt, der seitdem in derjüdischen Literaturgeschichte figurirt, aber sein Dasein einem Mißverständnisseverdankt. Jehuda Mosca, der Kleine, hat nie existirt und hat lediglich eineCorruptel zu seiner Mutter.
Zacuto, der, selbst Astronom, sich nach jüdischen Astronomen aus derälteren Zeit umgesehen hat, kennt bloß zwei aus dem alfonsinischen Zeitalter:Isaak Jbn-Sid, Vorbeter in Toledo, welcher die alfonsinischen Tafelnangelegt hat: mnfi nbiai'ieu pn i>c> 'a vrrm (wnsbs pa vo'o) im
iLvwbn oaps w bp ia-r ll'oe-.n nar, und einen zweiten:
Jehuda b. Mose Kohen, ebenfalls aus Toledo, welcher das arabischeWerk eines Astronomen Xdä s.1-L.n Iiöiiis.ll nI-8riti.-2l.I>rä-IIrrsöiir (vgl. Stein-schneider, die hebräischen Uebersetzungen des Mittelalters. S. 616, 979 — 89)über 1022 große Fixsterne aus dem Arabischen ins Castilianische übertragenhat: ino.n nwo p nun' N asnnb (wu°>i>r- -fi.vn) n:r onri, rM Nn nuvw
r>^n p:po wn nerV n:o:n nron !pb js'npnb ni>:r>'i>:va
a'orr. Diese zwei Namen muß man festhalten, um sich aus dem Gewirrvon Corruptelen bei de Castro zurecht zu finden. Isaak, nach spanischer AusspracheZag oder ^lag, kommt in den spanischen Codices astronomischer Schriften beide Castro auch unter der Form NaOisLZ, d. h. Hablil vor. So das.I. x. 148 b. Der König Don Alfonso spricht in der Einleitung: marrännaoser nnssbro ss-bio RkGirmA sl äs lOolsäo izns Io (un instruinsirbo -h-rirrillas)üsissss ülsir oorrrxliäo. Er wird als Autor von Schriften über Anfertigungvon Wasseruhren, Quecksilberuhrcn, von Stundenzeigern und anderen