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Geschichte der Juden.
aoosxit. I'aAit autsrn rsx äs loco SUHL bota tstmiiia, nirniuin vsrsns, nsenrn aroliispisoopo äivinitns ksrirstur. Uso raulto post, ut p>rius insti-Ag,llts äioto tratrs Hsnrioo äuäasorum libri oovAiSAati sunt snb mortisposns. st in ins-xirno multituäins sunt ooradusti Hots, autsm Isotor,Hnoä oinnss Orisntalss äuäasi stasrstioos st sxoorarauuioatos rspntantdos .Inäs.sos, gut contra loZsm öloz-sis st propdstas Iinno lidrnrn . .Lslinnä .. rsoixinnt st oonsoridunt, st tarasn ^.rostiprassul Is^is Ostristitalsva ästsnäit. Obwohl der Mönch Thomas kein sehr zuverlässiger Schrift-steiler war, vielmehr alle Vorgänge nach der Enge seiner klösterlichen Zellebeurtheilt hat, so ist seine Angabe doch nicht ohne weiteres zu verwerfen,zumal er Zeitgenosse der Begebenheiten war und damals vielleicht gar inParis weilte. Jakob Ekhard's Kritik, daß Thomas' Relation im Widerspruchmit Odo's Referat stände, die erstere daher keinen Glauben verdiente, ist woblbegründet. Ein Aufschub zwischen der Verordnung des Papstes Gregor, denTalmud zu verbrennen, und der Ausführung hat jedenfalls stattgesunden. Dasbezeugen sogar die Akten über dieses Factum in einem Codex der Sorbonne,woraus Ekhard seinen Bericht geschöpft hat: daß der König die Frage, ob derTalmud zu verbrennen sei, einige Zeit ventilirt hatte, bis er sich endlichentschloß, Sensoren zur Prüfung zu ernennen: . . . (juoä ouva suxsr ooin-dustions lidroruva lHalmuä . . ooram Ostristianissiino rsZs nostro
Imäovioo causa, tuisssb allguaruäiu vsntilata tauäsrn. äsäitnodis alles auäitorss viäsliost arostlspisoopuru Lsaonsussru, spisoopuruLilvausotsussru, oauosllarluiu I?ar1slsll8sua (Oäonsm), tu Loriptorssoräiuis krasää. 1, o. x. 129. Zweimal sind also Prüfungen mit dem Talmudvorgenommen worden, die erste unmittelbar nach der Confiscirung der Talmud-Exemplare, und die andere, genauer eingehend staobo stiaru postsa äiliZsutioxaruius, wie sich der Kanzler Odo ausdrückt), erst später. Wozu wäre einezweite, genauere Prüfung und eine zweite Berufung einer Commission nöthiggewesen, wenn die Talmudexemplare nach der ersten Confiscation verbranntworden wären? Die erste Prüfung hing, wie es scheint, mit der Disputationzusammen, welche der französische Hof zwischen Nikolaus Donin und vier fran-zösischen Rabbinen veranstalten ließ, wovon die äisxutatio äsoliislis ouvaMoolao handelt. Diesen Zusammenhang deutet der Sorbonner Codex (beiOuetif und Ekhard an): Ltatuta itagus äis uodis, vooatlsgns xsritio-ridus äuäasoruru vaa^istris ooram ss oitatis, oospsrrmt luguirsrssupsr xrasmissis vsritatom. Diese Disputation, welche, wie die Einleitungangiebt, durch Nikolaus und seine Denunziation angeregt wurde: ovopo
in NN N'rri . . . p: N',1' ni pva 12L> N'N N'WNNCI P2,v 120- N1PN
1 L" 1 °! I'pa o-:w.i,n o'irmni o-rip-n ini -io.-,^) — fand statt 1240, Montagin der Woche der Pericope pir, den 20. Tammus — 25. Juni.
Gehen wir jetzt an die Ermittelung der Daten für die angegebenen That-sachen. Juni 1239 erließ Papst Gregor die Bulle, den Talmud während derFastenzeit des nächsten Jahres zu confisciren. Es läßt sich denken, daß derBefehl nicht eher zur Ausführung kam. Wenn nun Thomas angiebt, die
^) Die Wagenseil'sche Ausgabe des nwi ist sehr fehlerhaft, wie ich michdurch Vergleichung mit einer Handschrift in der Hamburger Stadtbibliotheküberzeugt habe. Gleich der Anfang lautet im Ms. anders. Leider ist diesesauch gegen Ende defekt und unleserlich. — Die o--,:?- sind die Jakobineroder Dominikaner von Paris, dis Ooräslisrs,