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MMN .mw.m , NM uw: unp:.n ur:n n:c .N2IN.M ,NNM' nnn^n, und so geht es fortin der Spielerei, zehn Benennungen für Seele in der Bibel als zehn verschie-dene Seelenkräfte auszugeben und sie mit den Sefirot zu parallelisiren. — Istdie Seele präexistirend, so muß die Gesammtheit der Seelen, welche sich in dieExistenz ringen sollen, sich in einem geistigen Pleroma befinden, ehe sie in dasleibliche Leben eintrete», Tie Kabbala fand diese Annahme in einer Agadaangedeutet, daß der Messias nicht eher erscheinen werde, bis stimmliche Seelenerschöpft sein werden: nwu:n Nc wmu np nc in pn (Isdarnot x 63a).
— Die Metempsychose benutzten die Kabbalisten, um eine eigene Vergeltungs-lehre anfzustellen. Eine Seele, welche sich durch Sünden von dem Zusammen-hänge mit der Geisteswelt der Sefirot losgelöst und befleckt hat, muß öfter indas leibliche Leben wieder eingehen, bis sie sich geläutert hat. Das nennendie Kabbalisten das Geheimniß d. Durchganges oder der Seelenwan-derung (mcpn iw). Sie führten darauf die Bestimmungen der Leviratsehezurück. Durch die Ehe des überlebenden Bruders mit der kinderlos gebliebenenWittwe soll die Seele des verstorbenen Bruders wiedergeboren werden. Dasist das Mysterium der Schwagerche, (cw-n iw). Davon spricht auch der Vers,des kaboalistischen Commentars zu Canticum, also Asriel oder Esra. (Vergl.darüber das Gedicht von Nachmani in seinem Hiob-Commentar zu o. 32.) Csgiebt also nach dieser Lehre alte und neue Seelen (vergl. o. S. 387). Auchder Neuplatonismus und namentlich Proklus hatte diese Lehre: daß reineSeelen, die nicht schon im Leibesleben waren, nur selten zur Erde steigeni diemeisten Seelen dagegen sind bereits schon früher dagewesen und durch Ver-schuldung wieder geboren. (Vergl. Zeller, Geschichte der Philosophie III. 2S. 911). Nachmani und spätere Kabbalisten beschränkten die Seelenwanderungaus dreimaliges Wiedergeborenwerden und wendeten darauf den Vers Hiob33, 29: nc: cp uwu cmpo Nn Npo- nim iw ;.n an. Die Mcssiasseels solldie letzte sein von denen, welche aus dem Pleroma (,mou:n irm) zur Erdegelangen. Ein srommsr Wandel kann daher das Erscheinen deS Messiasfördern, so wie ein sündhafter es verzögert; denn wenn stets die alten Seelenwicdergeboren werden, was durch Sündhaftigkeit geschieht, so kann die Seeledes Messias nicht in das irdische Dasein treten. (Vergl. darüber 8estsirr-DoI>ürnunot VII,^,1). So weit die Lehre der Kabbala in allen ihren Ver-
zweigungen.
Es kann nach dem Vorausgeschickten nicht zweifelhaft sein, daß die Kabbalaerst zur Zeit entstand, als die Bewegung gegen die maimumsche Richtung imZudenthume anfing, und daß sie gegen dieselbe reagiren wollte. Woher dieersten Kabbalisten, sei es Isaak der Blinde oder ein Anderer, ihre, dem Neu-platonismus entlehnte» Grundprincipien bezogen haben, kann noch nicht mitvoller Gewißheit angegeben werden. Daß die Kabbalisten keine Scheu trugen,Philosophische Ideen der Zeitphilosophie auszunehmen, beweist eine schlagendeStelle im Commentar zu Canticum, ivo der Verf. sich mit der platonischenAnsicht: Gott Habs die Welt aus einem hylischen Stoffe geschaffen, befreundetund den Einwurf beseitigt, als werde damit die Ohnmacht Gottes angenommen,daß er nicht aus Nichts habe schassen können. Denn es bekunde keineswegsdie Ohnmacht Gottes, daß er nicht das Unmögliche geschaffen habe, z. B. daßdie Diagonale eines Quadrats einer seiner Seiten gleich sei, oder daß zweiGegensätze zu einer und derselben Zeit stattfinden sollten (das. 6a): bp m.m
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