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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

genug ins Auge gefaßt und stets lediglich die theosophische Seite behandelt.Allein für die Kabbalisten, namentlich für die ältesten, war jene viel wichtigerund diese diente so zu sagen nur als Einleitung dazu. Aus dem Bestreben,die talmudische Agada einerseits in ihrem buchstäblichen Sinne festzuhalten undandererseits ihr höhere Beziehungen zu vindiciren, kamen die Kabbalisten answunderliche Annahmen, welche die Kabbala eigentlich discredirt haben. Eslag auf der Hand, die Ezechiclische Vision vom Thronwagen Gottes, (12212),die zu deuten sich auch die Philosophen (Maimunisten) gedrungen fühltenauf die Sesirot zu übertragen. Da nun die Agada allerdings einen sinnigenAusspruch hat iDie Patriarchen bilden den Thronwagen" (122121 71 71 ,112x1),so war es den Kabbalisten nahe gelegt, die Patriarchen mit den Sesirot inBeziehung zu setzen. Abraham, Isaak und Jakob werden daher als Träger oderVerkörperung gewisser Sesirot dargestellt. Asriel deutet diese Beziehung nur an:Isaak wird nämlich bei ihm mit der SefiraStrenge" ans 1112: 70 in Be-ziehung gesetzt (ös>). Näher ist diese Parallele im Commentar zu Canticumentwickelt (Einl). Abraham wird mit der SefiraLiebe" oderMilde" (121),Isaak mit der SefiraStrenge" oderstrenges Recht" identisicirt, und in Jakobsei die Personificirung jener Sefira, welche eine Mischung von Milde undStrenge bildet: DerFrieds" oder die Schönheit": 1x112 ox'i'2 2-2-1 u-2x 2112ax-11 . . . z'-e-i pnri . . . 11-2 1211 .102 iix mp2 . . . 22-2-xi.i 12-2-1 xd ie-x711 1122 ipd . . . >i"2sii dr- xpri 1:21 2I1P2 naiv 2g->" id-z 1L-X21 .z-i.i ix npi,112x1 ir-dr- 111 ix . . . 2112- ,121121 ,i2x zu 1211 1111 112121 zui 1011 ,1022121p 122- >222 22iid .12212. Vergl. das kabbalistische Llasssostsb Lriilub, dasdie Parallelisirung der Sesirot mit den biblischen Heroen noch weiter führt (zuEnde): U'2i .12-2 112 irr . . . 2,2p- ,112 11x21 . . . ^212-' 112 . . . 2ii2xd 101111 ,112 . . . 11212 . . . .-pi' .112 211p iio- si'ir . . . ziix ,112 22- 11.1 . . .

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Damit ist die Anwendung der Sefirotlehre noch nicht erschöpft. Auf demThronwagen in der Ezechielischen Vision sitzt ein Wesen,gleich einer Menschen-gestalt" (21U >1x122). Die Kabbalisten, welche den Sesirot neben der Unend-lichkeit auch eine endliche und körperliche Seite beimaßen, glaubten sich dadurchberechtigt, die Sesirot sich in menschlicher Gestalt vorzustellen. Sie waren auchdazu genöthigt, durch die Beschreibung der Organe und Gliedmaßen Gottesim Lotriur Lonau. Sie verglichen also frischweg die Sesirot mit Kopf, Augen,Armen, Schenkeln, und scheuten sich nicht eine Sefira mit dem Zeugungsgliedezu parallelisiren. In Asriel's Schrift '1 mp findet sich allerdings nichts davon,weil er für ein philosophisch gebildetes, ungläubiges Publikum schrieb unddaher Scheu trug, dergleichen Absurditäten auszukramen. Aber im Commentarzu Canticum wird diese Parallele angedeutet. Mehr kommt davon in LLcirusoiades R. Nechunja oder Lulair, in Llassövstst L-ilut und bei Späteren vor.Die Sesirot wurden von den Kabbalisten wie ein vollständiger menschlicherOrganismus dargestellt. Das Hohe Lied bot die beste Folie dazu.

Die Kabbala hat auch eine eigentkiümlichs Psychologie und die Lehre vonder Metempsychose, welche mit der Lehre von den Sesirot nicht direkt zu-sammenhängt. Ohne Zwesiel hat sie dieselbe ebenfalls aus dem Neuplatonis-mus genommen, auf, wer weiß, wie viel Umwegen. Die platonische Lehre vonder Präexsitenz der Seele sagte ihnen mehr zu, als die aristotelische, welche dieSeele als taloula rasa, auffaßt. Asriel bringt die Seelenlehre mit den zehnSesirot in Verbindung und nimmt an, daß die Seele ihre Kraft von ihnenziehe ( 3 t>): 2-r:i 122 .1172 211 :.ii zu dp 21221 (111-22 "2) 212 z-2-2: 21x1 2-21 121