Druckschrift 
7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
Entstehung
Seite
391
Einzelbild herunterladen
 

ebenso unendlich wie ihr Schöpfer sein, während sie gerade diese unendlicheSeite vermissen läßt (das.): n-,12- ,1:1 2i-i>.i i-,i ,ii-ii 1122 n-221,1 i-122,12- ivni am

-12 12) 1122 .11,12' 12,1 1121 1112^122 121 (2i-i>,i). Um eine kühne Schluß-folgerung zu sollicitiren, beseitigt Asriel auch die Ansicht, daß die endlicheWelt etwa gar nicht von Gott stamme, sondern ihr Dasein dem Zufall verdanke,durch die Hinweisung auf die in ihr herrschende Ordnung ( 2 b): nie- i,2ni 2n:PN .11,222 n2,i 121 121 .11,222 ,in-i2,i ,11-1 ^2 2n ^,i>,i 2^i>,i in'122) iin'122 p-2,2-12212 01 110 tz>i ,2-2-,212 01 112 i>>i ,110 2.ii> 2- 2-N1211 -2 2-nii uni ,110 -,i2'21112 2,1 iio ^>>1. Weist die Welt durch ihre zweckvolle Ordnung auf einen,von Vernunft geleiteten schöpferischen Willen, so beweist sie andererseits durchihre Endlichkeit und Unvollkommenheit, daß sie nicht unmittelbar aus derHand des unendlichen En-Sof hervorgegangen sein könne. Wer war dennnun ihr Schöpfer?

An diesem Punkt setzten Asriel und die Kabbala überhaupt ihre Hebel an.Um aus dem Dilemma herauszukommen, daß Gott weder die Welt erschaffen,noch nicht erschaffen habe, schiebt Asriel's Theorie, wie die Neuplatoniker undG'ebirol, intelligible Prinzipien oder Substanzen zwischen Gott unddie Welt ein, und nennt diese: 111-22 (das.) ii>>2n2 2-ni2:,i iin->2 ,1-12111'201. Das nothwendige Dasein von solchen intelligiblen Mittelwesen wirddaraus gefolgert, daß sonst der Hervorgang des Endlichen aus dem Unendlichenunerklärlich bliebe, ganz auf dieselbe Weise, wie es G'ebirol beweist (LlsborObagrrrr III. Anfang). Die Entstehung dieser Sefirot-Substanzen erklärt Asrielauf folgende Weise. Zuerst sonderte sich oder emanirte vom En-Sof eineIntelligenz, die alle Uebrigen enthält, im En-Sof aber von Ewigkeit her vor-handen war, und nur durch einen Akt in die Wirklichkeit gesetzt wurde ( 3 su:2121 .112 n-,12 ,-N2nn ,11-22,1 wo -po p.12 122 1112 111-22,12 2-. Es wirdbesonderes Gewicht darauf gelegt, daß diese erste Sefira wie die übrigenemanirt und nicht geschaffen ist (^n: ist der Ausdruck 2 b, 4 b). Der Unter-schied von Emaniren und Schaffen wird darein gesetzt, daß beim Elfteren keineKraftabnahme stattfindet, was beim Letzteren der Fall ist: 1-121:2 1.1-12 '2

101 W-N1 1:22 1-121:2 11^->N1 12 ... . 121111 !2>211 ,11212. Aus der erstenSefira entwickeln sich die Uebrigen.

Diese Emanation aus dem En-Sof, die Sefirot in ihrer Gesammtheit,haben Theil an seiner Vollkommenheit ( 2 b): n>2,ii> ^-112,1 i>r.i 012- 11.12' 111-2211-,1101 -i-22 212- ,12 ii-ii >mi 1I11 -Po pur; sie sind demnach unbegrenzt und bildendoch das erste Endliche. Folglich sind sie zugleich endlich und unendlich, aberin der Art: wenn die Fülle des En-Sof sich ihnen mittheilt, sind sie gleichihm vollkommen und unendlich, ist sie dagegen ihnen entzogen, so sind siemangelhaft und endlich (2 b. 3 u.) ^12:11. . .^2.12 N21 12°, ,ii-m 2ni 21 111-22.1. . . P12121 12i-L-12 il>si- 12 2,li 2-2 111-22,1 2,1 -122 ^21 (-P2-PN2) 1122 irn:i>1211 2 l 2 2.1 1112 ^- 2,12 N 2,1 >- 22-12 2 - 12,22 2 , 12-2 121,1 121 2 l 2,1 12 2 , 12 ' 111 - 22.1.P 12121 . 12 ^ 2,12 ^ 1 > 2 ö 12 2.12 2 - zii- 121 12 212 2 - 212 >2211 (>12121 l). Siebilden die Wurzel des Endlichen (3 a,.) 2-^2- 2,1 12:12 i-21 Ü2 2.12- 1-1-22,1 -2-211f-,21.1 <212') l.). Auch in dieser Vermischung des Unendlichen und Endlichenin dem Jntelügibeln erkennt man den fremden Ursprung. Der Neuplatonismusnimmt ebenfalls an, daß die aus dem Einen (Gott) hervorgegangcnen Sub-stanzen vv/i/ und , im? nicht ihrem Ursprung gleich sein können: oix io»,-

*) Diese Lesart hatte Merr Gabbäi vor sich (Osrsob Isrnuna x. 13 b. oben):

.11212 N2.1 ^2°? 212 NI,12- 1-11^-VN