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Geschichte der Juden.
Posquisres bediente sich einmal einer pomphaften Phrase bei einer unbedeu-tenden Halacha-Fixirung: „Elia oder der heilige Geist ist seit Jahren inunserem Lehrhause erschienen und wir haben die Halacha so und so fest gestellt":ko» (12>N2 02,222: 022) 8:22- u-bpni 122-222.2-22 (i.-obn) 2-21,22 212 x'°>i.2 1201 (zuHilotiob iftulaii VIII. 5 ). Daraus ganz allein haben die Kabbalisten die Be-hauptung geschöpft, der Prophet Elia oder der heilige Geist sei mit dem Rab-biner von Posguitzres im Verkehr gewesen, und habe — da sein Sohn einKabbalist war — ihm kabbalistische Offenbarungen gebracht, die er nur seinemSohne überliefert hätte. Allein jene Phrase ist blos eine Umschreibung fürden Gedanken: „es ist in unserem Lehrhnuse zur Gewißheit erhoben worden,daß" rc.
Indessen haben die Kabbalisten doch nicht so ganz Unrecht damit, Abrahamaus Posquieres als ersten Urheber der Kabbala zu betrachten, da er ihreHauptlehre in uuos aufgestellt zu haben scheint. Isaak von Akko und derVers, des ni.ibn rwipo theilen nämlich von ihm eine Erklärung mit, derenTendenz darin besteht, den Anthropomorphismus in der Agada dadurch zuschwächen, daß eine zweite von Gott emanirte Potenz die Nolle der sichtbarenGottheit in den prophetischen Theophanieen gespielt habe. Dis Stelle isthöchst interessant, weil sie den Ausgangspunkt der Kabbala constatirt, nämlichdas Bedürfnis;, die anthropomorphischen Agadas, wo möglich buchstäblich, unddoch annehmbar zu deuten. Die Stelle lautet bei beiden Schriftstellern gleich:
122 22-2 122-2- 22N: ll'2L2 22' bp pb-22 2'22 2"2,222' P22 12-2N2- .222.22 222 2"I 2"2N2Mib 2": ( 2112 -N 22 ) 2 21'bx.i 2222 12 brn2 12,22 227 , 2 b N12 2- 2 NX 2" N2 2' ln,2b>'2b.2 1'bp 22N 2N222 i>.2,212'b 12 2N222> N121, 222 b :2 2N22.2 U1.21 .;i'bp2 2 2 1222°:2 nb bn22'2 nbl P2'2 nb 22N 212'i> 2.222 nb 2:b'>>2 nbx b2N .22-2222 2N222- N12122-P2 22N 2! 2xi . 2'2'N22 2-1- 22' 121P2- P21-2 22 ! 2-2-N22 22-2:22 2122 12N 212N2 nbl
1221222 I22i>22 22N (222>'2 Capitel 10 p>. Iö 7 u. und Isaak von Akko 22-N2 zumAbschnitt n2 mit dem Anfang: 22, P22 2"n 2:2222 n"v2 2"2N22 2222' im2 2, pix).Was dem beschränkten Isaak von Akko so wunderlich vorkam, ist ganz natürlich.Hier ist einerseits die absolute Transscendenz Gottes anerkannt, und daßvon ihm nicht ein Erscheinen und Sichtbarwerden ausgesagt werden könne.Allein die Bibel setzt doch eine Persönlichkeit Gottes und ihr Eingreifen indie Welt voraus. Die Agada sagt von ihm aus, er lege Tephillin an; nochmehr, das mystische 221p nx-v- sagt geradezu: die Gottheit habe Haupt, Glieder,Bart und alles Menschenähnliche. Wie sind diese einander so widersprechendenVorstellungen miteinander zu reimen? Nun, es wird eine zweite Substanz, inwelcher die Gotteskraft ist, zwischen Gott und die Welt eingeschoben, ähnlichwie der philonische Logos, gewissermaßen als il-öi-k-io? eingeschoben ist.
Diese Potenz, es wird noch zweifelhaft gelassen, ob sie „der Angesichtsengcl"(Llstutorou) oder eine noch höhere Emanation ist, sei die eigentliche Trägerinder Theophanie, sie erscheine unter Menschengestalt, von ihr heiße es: „wirwollen einen Menschen in unserem Ebenbilde schaffen", sie bilde die menschen-ähnliche Nisrftudu. Gewonnen wäre dadurch, daß man diese Potenz nicht inmetaphysische Gemeinplätze zu verflüchtigen brauchte, und die allerkrassestenAgadas so ziemlich buchstäblich beibehalten könnte. Auffallend ist es, daßdieser Hauptpassus von der Emanation inmitten des Ausspruches vonAbraham b. Daviv nur als Anmerkung angeführt wird. Herr Mose Soavetheilte nämlich dieselbe Stelle aus einer Schrift von David, Enkel des Abrahamb. David, mit (O^ur Usoftruu«! IV. p. 37 ) und daselbst lautet sie: 222 pe-b:.2"2.:.2 122 22'2 N22'2' 2222 22' b>- pb'2,2 2-22 2"2P22' 1-22 .UPI 2:2 22 2222N '2 bl222