,21 I-P 11,2>1 'b>2 12 ,12p. — Die Differenzen, welche bereits im dreizehntenJahrhunderte in Betreff der Hauptpunkts in den verschiedenen kabbalistischenSchulen eingetreten waren, beweisen gerade nicht sehr für eine uralte Tradition.Darüber referirt ein Kabbalist selbst aus der ersten Hälfte des vierzehntenJahrhunderts, Joseph Jbn-Wakar in seinem 112,2 122 Ms. Anfang.» DieStelle ist ebenfalls für die Geschichte der Kabbala belehrend: pv ip,bi,2 i"w2
M1W2 2118 ,81p- 2'",2N 11NP q,2 P81 12 ,P2L'2- . . . 128'L' >2 2.12 .... 2'"?21P21'2 22, PUD p>28'2' '2 212, .... 112 11181P2' >22- 1222 l",22- 11-2212, IP'NI, . . ..1221 1222 1P2L-, 112 81,22 212 1181 122-1 8,1 1121' 1181 122.121 1,1'22 1 28.
Noch wichtiger für die Entwickelung der Kabbala ist folgende Stelle aus der-selben Schrift, deren Inhalt der Sohar benutzt hat: -12- 111-2212- 128-2- '.2 212,
",",2 2'81,p, 11NP 21P8 2"2 8'1 1>'1,2 12112, .1p'12 12112, 12'22 12112 1,2112
11!, .... ",822' IN 182,2 12 1,>"12.1 1,1'221 " 212 , P2> IN 1112 12 1,2"221 111W211,211212-1 .... '",22' >'2L'2 1,pp,2-2 21, ",>',21 ",8 122 1,1'221 ,8N 18'121 1P2L- 2-12,82-'1212 12'1p1 1,pp,2'21 1,2112, '1212 '121 2,122' 12 12112 1,pp,2-21 1,1'221
Iw'ip 21,8 1 ' 81 'p I,i, '121 1 - 122 - 12 8>"1 Id'bpi P 2 111212 12 118 ,. Der Soharwar also nicht der erste Urheber dieser kabbalistischen Lehre von dem Gegen-sätze der guten und bösen Sefirot und von den iw'ip.
War demnach die Kabbala weder eine ununterbrochene, von den Prophetendurch die Taimudisten sich hinziehende Ueberlieferung, noch überhaupt eineuralte Lehre, so fragt es sich: zu welcher Zeit ist sie entstanden? Nun, auchdavon machen die Kabbalisten kein Hehl. Sie führen sie auf den blindenIsaak, einen Sohn des Abraham b. David aus Posquisres zurück. DiesenUrsprung giebt bereits einer der ältesten Kabbalisten des dreizehnten Jahr-hunderts, Joseph G'ikatilla an: 112,2 112-12-2 212211 ,",8 i,'i bp ,2'i-22- i"?2p,
21,2222' 21128 '1 211P1 ^2 1,12 '22 PIN '1 1'211 '2'2'1 1,2> 1p '2'22 12212 12-P2
(2'i'peiL2L' l.) (in seinem 11211 2-,iw, enthalten in Mose de Leon's 12211 2-221-2.Wenn sich Joseph G'ikatilla noch ziert und einen Zusammenhang zwischen derKabbala und der Merkaba aus der talmudischen Zeit annimmt, so sind andereKabbalisten weniger genirt. Sie sind froh, ihre Lehren auf diesen blinden Isaakzurückführen zu können. So nennt namentlich Bachja (im Eommentar zu 112",)Isaak „den Vater der Kabbala": 112,21 '28 1112 '22 piN -1, und Schein-TobJbn-Gaon in seinem Supercommentar zu Nachmani (2,2 22- 112 zu 112", Ende)bemerkt: 8-221 ,i'",8 ip (i"28i) 211 p piN -1 ip 2-m '22 2"8 8,1 11 ,2,22 2-11-2 '2.Ebenso in seiner Schrift Hais Xron: 2"iw ,121 12,122 l8'i,p '211 8i,p '21,
1,12 '22 PIN '212 ,",2P2- 122 . . . 1,",W11 2-11-2 1211 81,p '1 q'2,1, l",2p '2 "?p 111211
(Citat bei Carmoly, Ibinsrairss x. 276). Dasselbe wiederholen andere Kab-balisten, wie Isaak von Akko und Nekanati. Einige setzen aus eigener Macht-vollkommenheit etwas ältere Autoritäten als Urheber, entweder Abraham Ab-Bet-din, Schwiegervater des Abraham aus Posquisres, oder Jakob Nasir,beide bekanntlich in der Mitte des XII. Lasonl. Doch das sind vereinzelteStimmen. Die Urheberschaft Isaaks des Blinden für die Kabbala ist um soglaubwürdiger, als sein Name sonst ohne Klang ist, und er sich durch keintalmudisches Werk ausgezeichnet hat. Freilich ziehen die Kabbalisten nicht nurseinen Vater, den berühmten talmudischen Kritiker Abraham aus Posquiöres,sondern auch den Propheten Elia mit hinein, machen den letzteren zum erstenGlied der kabbalistischen Traditionskette, Abraham zum ersten Empfänger,seinen Sohn zum zweiten, dessen Jünger Asriel zum dritten, oder fügen dieoben genannten Personen ein. Doch Elia's Urheberschaft beruht sicher aufeinem Mißverständnis oder einer geflissentlichen Mystification. Abraham ausGraetz, Geschichte der Juden. VII. 25