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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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382 Geschichte der Juden.

Censurbehörde oder die Selbstcensur aus den Editionen weggelassen. Asula'iberuft sich darauf.

5) Die Folgen der Disputation in Nachmani's Leben sind geeignet, aufdie derzeitigen Vorgänge ein Helles Licht zu werfen. Aus der von Carpzovmitgetheilten Notiz erfahren wir, daß sich die Dominikaner über die geringeStrafe des (zweijährigen) Exils beim Papste beklagt, und dieser darüber sichgegen den König beschwert habe. Hui (?c>ubitsx) ruausustuäiusru rsNaw.spistols. arAU.it sc äurius trsctsri bujuscs rucäi troiuiuss sussit tsvasucitrs rusxirusva capitis ciiiuiuutiousiii. Diese Bulle Clemens IV. anJakob vom Jahre 1268 ist zum Theil bekannt. Raynaldus giebt in den^.uusiss scclcsisstici (zum Jahre 1266 Ho. 29) den Inhalt dieser Bulleepitomatisch wieder: lustruxit poutitcx (Oisrusus IV.) suuäsru rsAsrul3scobum ^.rsAouiss) ssiudsirivais ruouitis .... ut fsuässos suliruo-vsrst äiAuitstidus, sc scslsrsturu illuva susts posus sllicsrstc^ui post Psditsva cors.ru ipso ä rsii^ious coucsr tstiousru.ut troplmsuru srrori sriAsrst, lidruru coiuposusrst, sc piurs iiliussxsruplsris iu vsris locs trsusruissrst. Der Name Nachmani's ist zwarin diesem Auszuge nicht genannt; aber er ist durch den Satz:der nach ge-haltener Disputation vor dem König ein Buch darüber verfaßt", kenntlichgenug gemacht. Diese Bulle datirt vom Jahre 1266, also einem Jahre später,als der König dem Bonastrüc oder Nachmani eine Art ssuvs - couäuits aus-gestellt hatte. Ob der König auf diese Weisung einging, denFrevler", welcherseinen Glaubensgenossen reinen Wein eingeschcnkt hatte, dafür zu bestrafen?Ein Jahr später 1267 war Nachmani nach Palästina ausgewandert. In einemSendschreiben Nachmani's (im Anfang zu seinem Pentateuch-Commentar) kommteine Aeußerung vor oder vielmehr ertönt eine Klage aus beklommener Brust,daß seine Auswanderung nach Palästina eine unfreiwillige gewesen sei:cm 'cw'^c 'cno cm; >cw,p . . . pn: ocim 'cipnin 'ci'°cr cmg ivm 'm

'irog: mcieu lem o'iP.n opi 'crw ics cmocn ouo.i ov 'ciOwn -cmcci 'u^m.So klagt kein Pilger, der seine Sehnsucht nach dem heiligen Boden befriedigthat, so klagt vielmehr nur ein Verbannter, der die Seinen und das Seinehat verlassen müssen.

Dem widerspricht keineswegs die Notiz, welche aus einer handschriftlichenPredigt Nachmani's bekannt geworden ist (Libanon x. 468). In derselben heißtes: mcxc 'cii>cu cm 'new ,'cro cm 'umx 'M'N.iL' ,-M cm

ouu pma ccillv cwcis> 'nxic >cnw 'owu s>'- oiixo. (Die Ueber-

schrist dieser Predigt lautet: p-m7 inp'c opv i-cvo p'orncc ciw->r).

Allerdings war es die Sehnsucht nach dem heiligen Lande, die ihm den Ent-schluß eingab, sich soweit von den Scinigen zu entfernen. Aber die Auswan-derung überhaupt kann eine Folge der Plackereien gewesen sein, die er vonden Dominikanern und besonders von dem Convertiten Pablo Christiani zuerdulden hatte. Er hätte allerdings, um diesen zu entgehen, nach dem König-reiche Castilien oder nach Frankreich gehen können. Aber einmal zur Aus-wanderung genöthigt, zog er Palästina vor.

3.

Ursprung der Kabbala.

Die Kabbala galt eine Zeit lang als ein iioli rus tsvAsrs. Die Frommentrugen Scheu, näher an sie heran zu treten, und die Männer der Wissenschaft