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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

zweimal (auch aus einem Lls.) edirt ist. das größere Sendschreiben oder ii:x11211 genannt. Von den neuerdings hinzugekommenen weiter unten.

Folgt man der Ordnung in der Sammlung, so muß man annehmen,daß der erste Kimchische Brief das erste Zeichen in diesem Streite war. Demwiderspricht aber der Inhalt, der angiebt, daß bei der Absendung dieses Send-schreibens bereits die Gemeinden der Provence, Catalonien's und Aragonien'sPartei für Maimuni genommen und Salomo von Montpellier in den Banngethan hatten: zuini 1202112 iiiip bv 11:1 12 'ii.n. Folglich ist dieses

Sendschreiben zur Zeit erlassen, nachdem die Hauptgemsinde von Aragonien,Saragossa, ihre Aufforderung hatte ergehen lassen, und nachdem die viergenannten Gemeinden (und wohl noch andere) zu Gunsten Maimuni's zu-gestimmt hatten, d. h. also nach Ab 1232. Als Kimchi dieses (erste) Schreibenan Alfachar absandte, war die Bewegung nicht erst im Entstehen, sondernneigte sich schon ihrem Ende zu. Kimchi bemerkt nämlich darin, daß dienordfranzösischen Nabbinen, welche früher auf Seitendes Verketzerers Salomogestanden, die Hand von ihm abgezogen hätten: 011^102 p> 2 ' 12-21 ii>ii '2risir 'mv miLvv mn. Im dritten Sendschreiben bemerkt Kimchi: weil die fran-zösischen Nabbinen Salomo von Montpellier im Stiche gelassen hatten, habe ersich zuerst an die Minoriten- und dann an die Prädicanten- (Dominikaner)Mönche gewendet: ip 22 um .... 1.11221 111221 1212 221 m 1 . 11 N 12 m

0'21111 ip oi 1211 1221 11 nii . . . owi'i v'i'p 2 i ibii nip'i . . . o'i' 021 .Alle diese Vorgänge: die Zustimmung der aragonischen und anderer Gemeinden,die Reise Kimchi's, seine Sendschreiben und also auch Salomo's Verbindungmit den Mönchen, fallen sämmtlich nach Ab 1232. Von den 16 Piecen gehörendemnach die zwei aus Saragossa dieser Zeit, die drei kimchischen, die drei Alfa-charischen, die der vier Gemeinoen und auch das von Abraham b. Chasdar einemspäteren Datum an. Es bleibt also noch, die Zeit von drei Sendschreiben zuermitteln, den zwei nachmanischen und dem abulafianischen.

Vorher muß aber untersucht werden, welche Stellung Nachmani in diesemStreite eingenommen hat. Die Ueberschrift zu Rachmani'S kleinerem Send-schreiben läßt ihn gegen Salomo Partei ergreifen und sein Schreiben an dieGemeinden von Aragonien, Navarra und Castilien gerichtet sein, um dieselbenzu beeinflussen, Salomo und seine zwei Jünger in den Bann zu thun, weil siees gewagt, mit frecher Stirn gegen Maimuni aufzutreten: 12211 11^2 iizni nun'wi nv'vbn 221 12^2 'i nn o-vn.vbi nivib n"°i' 22 pi iin 22 prvn mi>ipb. Von dieserUeberschrift ließen sich Historiker leiten, Nachmani als Gegner Salomo's zubetrachten. Nichts kann falscher sein. In dem größeren Sendschreiben ist Nach-mani gar sehr ans Salomo's Ehre bedacht, warnt, ihm nicht zu nahe zu treten,und bemerkt, daß er sein Freund und ein Frommer sei: 'i iwii 211 'i> 2 i bn:

. . . . 111222 l.lllb 1N112 NN NV'V 1221 12P22 0.1'ip 11211 12.1 1112 2221^2 *) 1 2 b 2zprib .... 1N1122 2'P1121 111221 L'2P22 1P11121 'i>p22 2P22 '2 . . . . 1lbl12 lllli:.112 11 NIP11 121N 22121 ":i>1 N'21 'N22 N'2 npl^n.22 11'p '221 Op 1.1pil2 1'IN

Nachmani's Parteinahme für die rigorosen französischen Nabbinen folgt auch ausdem Verse des antimaimunischen Dichters Meschullam Dafiera: 1211 22 ui

(weiter Note 3) uud aus der Entgegnung des maimunistischen Dichters: 121 : 121

") So lautet der Eigenname in der Handschrift der Seminarbibliothek,woraus vr. Perles dieses Schreiben in der Frankel'schen Monatsschrift abge-druckt hat. In der ersten Edition steht dafür 211212 i 2 °i 2 ' 1 , was natürlichUnsinn ist, da das Folgende dadurch ganz unverständlich bleibt.