Druckschrift 
7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
Entstehung
Seite
372
Einzelbild herunterladen
 

372

Geschichte der Juden.

Donna Juana für außerordentliche Steuern ausgenommen und gegendie einheimischen Judenfeinde geschützt ^).

Am meisten litt damals die Gemeinde von Toledo. Sie brachteum die Wette mit den christlichen Anhängern Don Pedro's diegrößten Opfer, um die Stadt gegen den Feind zu vertheidigen undhielt eine lauge und schreckliche Belagerung aus. In dieser Belage-rung war die Hungersnoth so groß, daß die Unglücklichen nicht bloßdie Pergamente der heiligen Schrift, sondern aus das Fleisch ihrereigenen Kinder verzehrten^). Der größte Theil der Toledaner Ge-meinde kam durch Kriegsunglück und Hungersnoth um, 8000 Personen,(nach Einigen über 10,000). Endlich siegte Don Heinrich über seinenvon allen Seiten verlassenen Bruder bei Montiel (14. März 1369).Das Ende Don Pedro's war tragisch. Beim Zusammentreffen mitseinem feindlichen Bruder soll dieser ihm die beleidigenden Worte insGesicht geschleudert haben:Wo ist dieser Jude, Sohn einer Dirne,der sich König von Castilien nennt." Darauf rangen Beide mit einander,bis Don Pedro unterlag und von seinem Bruder und du Guesclinenthauptet wurde. Der Papst Urban V. konnte bei der Nachricht vomTode Don Pedro's seine Freude nicht zurückhalten.Die Kirchemüsse jubeln", äußerte er sich,über den Tod eines solchen Tyrannen,eines Rebellen gegen die Kirche und eines Gönners von Juden undSaraceuen. Der Gerechte freut sich, wenn er Rache sieht" ^). Was dasPapstthum lange nicht durchsetzen konnte, die Demüthigung und Er-niedrigung auch der spanischen Juden, das gelang unvermuthet durchden Bruderkrieg in Castilien. Auch die Juden Spaniens erlitten beiMontiel eine Niederlage, welche für ihre Zukunft verhängnißvoll war.

HiiAuas ^ Nirauäa. äiooioirario Artikel äuäios II. p. 1 t 5 .

2 ) Der Zeitgenosse Samuel ^arya berichtet darüber in der Einleitung zuseinem Werke '°>i' ^i>22 (äls.): imiis nri22 2isi rumi 2'iVpi ins UV niiir m 1212ii^pi i,2i in: i^r2 o.n pn'^i i'invVp 1,2^2 m-ip i>2 iwn 11211 ii '1121V 2ip2i>niV' ii2>' i'iV ii>o'bi2 -ip Viipi iipi . . . 112 i2"pi: lim 11V221 11112 1121121P11i:n Ui 1^21 ,28 12'N ,218221 11822 V'n 2'2-N 11VU2 111' 2'V11 22'2 2>'12 212 112i>21 111111 '122 ^,2 1^?2N 2V11 21121 .12^1 1112°! L1'1°!' 1°!L'2 112211 2'2211 .21'°!'-1N8'1 2222 22>2! 12V 212 12111 11m 2'°!21N1 1281 2'21212 NM '12 °!21 2'1221P121 um V11,21 11°!1,2 12111 . . . 2P12 1121V2 2112 112NV 212 2'121N '2 1°!21 1!12°!2'21 1» 12112 11°!2 211 '1,121 'I1I21 '1112 MN '2 12N11 .°!°!21 ^2 °!N12"2 1211 1N8' 1118111181 ,211121 .1121' °!112 11181 °!2 122°! N12N 2N1 . N2 n°! 111 121 ^U2V 112V21 1-2 211

12 1U1°! 12V °!2 122 1112°! °!12' 21N 1'1 n°!. Zu dieser grausigen Schilderungdient als Ergänzung die Einleitung des Menahem b. Zerach in seinem 2 säala-Dsrsolr.

de Peyrat vits. Urbaui V. (bei Baluz vitas t?axaruiu ^.vsniousiisiuraI. p. 432 ): I?apg. st sootssis, äsbsbaut Ag-uäsrs äs ruorts ikstri, guonäanarsZis .... intsrtsoti psr spuriuna tratrsw Sunna, pro so, guia rsbsllissrat soolssias. tautor Laraosuoruru st äuäasoruna.