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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Samuel Abulafia's Sturz.

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Auf den Rath dieser jüdischen Feinde soll nun Don Pedro seinenjüdischen Günstling haben rufen und ihn in freundlichen Worten an-geredet haben:Vater, ich bin ruinirt, leiht mir zur Verheirathungmeiner Kinder 20,000 Mark Goldes, welche ich Euch durch Reutennach und nach abzahlen werde." Samuel habe darauf barsch erwiderter könne dem König nicht eine Mark vorschießen. Selbst der Drohungdes Königs habe er Trotz entgegengesetzt^). Das Ganze klingt abermärchenhaft; denn so dumm war Wohl Samuel nicht, um dem Königezu versagen, was dieser ihm durch Gewaltmittel hätte nehmen können.Gewiß ist nur, daß Don Pedro das ganze Vermögen Samuels undseiner Verwandten einziehen ließ, welches in 170,900 Dublonen,4000 Mark Silber, 125 Kästchen mit Gold- und Silberstoffen,80 Sklaven und 60.000 Dublonen von seinen Verwandten bestand.Nach Andern soll man in Samuels's Hause unter der Erde eineerstaunliche Menge Goldes und Silbers gefunden haben. Don Pedroließ seinen ehemaligen Günstling Samuel in Toledo verhaften und inSevilla foltern, um ihn dahin zu bringen, noch mehr Schätze zuentdecken. Er blieb aber standhaft, gab nichts an und hauchte unterder Tortur sein Leben aus (Oktober oder November 1360 EineGrabschrift verkündet mit einfachen Worten, wie hoch er frühergestellt war, und wie seine Seele, durch Folterqualen gereinigt, zuGott anfgestiegen sei. Sie enthält kein gehässiges Wort gegenDon Pedro.

Don Samuel's Tod änderte nichts an dem freundlichen Ver-hältnisse zwischen dem König und den Indens. Sie blieben ihm

1) Zurita's Zusatz zu soruraurio äs los Nszrss äs Lsxs.no x. 72. Note.Allein die Ungeschichtlichkeit dieser Anklage gegen Don Samuel verräth sich indem Passus: vos bs. robaäo uusttros äi,s.z'uo8 raus äs vsiubs swo (DonLsvausl I-svi). Da Don Pedro nur 19 Jahre regiert hat, so kann ihn DonSamuel nicht zwanzig Jahre betrogen haben.

2) Ayala setzt Samuels Tod unter der Folter im Jahre 1380 an, ororrios.o. 17 I. x. 322. Der Apostat Paulus a Santa Maria sagt ebenfalls, er seikurz nach dem Jahre hingerichtet worden, an welchem nach Gersonides undNachmani der Messias erscheinen sollte, also kurz nach 13k>8. Auf seiner Grab-schrift (in ^.bus Likarou bso. 13.), wo auch von seiner Folterung gesprochenwird, ist das Jahr ausgefallen, nur der Monat ist geblieben: prmio L'ima irw:;auch das Tagesdatum fehlt. Der Monat Marcheschwan begann damals am12. October und reichte bis 11. November, lieber die Schätze Samuels undseiner Verwandten vergl. Ayala a a. O. und soiuruurio x. 73.

2) de Los Rios berichtet zwar von Strafgeldern im Betrage von 20,000 Dub-lonen, die der König den Juden aufgelegt, mit der Verschärfung, ihre Güter zucoufisciren und sie selbst als Sklaven zu verkaufen, bis die Summe gezahltsei (a. a. O. x. 61. Note). Allein da er die Quelle nicht in sxbsuso mittheiltso weist man nicht, was von dieser Angabe zu halten sei. Das Jahr 1407