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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

Escalona und theilten ihm den Vorfall mit. Mit Recht sah darinAlfonso eine Empörung gegen seine Majestät, verließ den Platz, eiltenach Valladolid und entbot die Ritterschaft Altcastiliens dahin. Umseines jüdischen Günstlings willen belagerte er die ehemalige Haupt-stadt seines Reiches, legte einige Häuser in Brand und hätte sie voll-ends zerstört, wenn sich nicht gemäßigte Personen ins Mittel gelegtund dem König erklärt hätten, daß das Volk nicht so sehr gegen DonJoseph, als vielmehr gegen Don Alvar Nustez erbittert sei, weil dessenEinfluß ihm verhaßt wäre. Don Alfonso ließ sich herbei, Alvar seinerAemter zu entsetzen, Don Joseph aber blieb in Gunst *).

Der andere Günstling des Königs Alfonso war sein LeibarztDon Samuel Jbn-Wakar (^bsnbusesi ^), wahrscheinlich ein Ver-wandter jenes Jehuda Jbn-Wakar, welcher viel bei dem JnfantenDon Juan Immanuel galt (o. S. 2b 1), und des Kabbalisten Josephb. Abraham Jbn-Wakar^) aus Toledo (der die Kabbala in Verrufbrachte, indem er aufrichtig und freimüthig gestand, daß ihre Anhängerüber die Hauptpunkte ihrer Lehre uneins seien, der außer Nachmanikeine Autorität anerkannte und selbst den Sohar halb und halb ver-dächtigte). Der Leibarzt des Königs Alfonso, Samuel Jbn-Wakar,war wissenschaftlich gebildet, ein Astronom und vielleicht auch derAstroloz seines Herrn. Wenn er auch nicht zu Staatsgeschäften ver-

st OIrrouies äs ^Itouso XI. o. 8183. Der judenfeindliche Geschichts-schreiber Mariana bemerkt bei diese Gelegenheit: Joseph de Ecija sei lediglichwegen seiner Niedrigkeit und der Verächtlichkeit der jüdischen Nation überhauptverschont geblieben. än?sxlr äslsuäio su bssss?s, sl rusuosprsoio sngus ss tsuläs ooruuruusrusuts sguslls usviou: To gus puäisrs soorrsrs otro su ^sräisiou, sso Is vslio. (iilsrisus bistorls Asusrsl äs TspsüsIV, x. ll2). Dieses Urtheil schrieben und schreiben andere nach. Die Haupt-guelle, die genannte Chronik Alfonso's XI., berichtet aber das Gegentheil, daßD. Joseph auch nach diesem Vorfall in Gunst und Würden geblieben ist. (841p. 137.) sl Triov st äosu Martins? st Ton äu?sl ^.lruossrrt's äs.Ls^, toäos trss gus srsu äsl su so ns sso, lsblsrou con sl (sl Ts^)

2) Jbn-Verga Lolrsbst äsbuäa Xo. 10 und Alfonso's Chronik o. 08.Don Lirousl ^.bsubusr (l. Lswusl ^bsnbusear) tlsiso äsl Xs^; s. 98Tlobos svsiuos Is, rnsusrs äs 1s prlvsn?s gus Ton Liinusl ^.bsnlrusosrsvis sn sl rnsrosä äsl Ts^.

o) Vergl. über ihn und seine Schriften Ersch und Gruber 8sstio II. 1 31.p. 100 ff., wo auch die Vermuthung ausgesprochen ist, daß er jedenfalls noch1335 gelebt hat, da ihn Narboni im More-Commentar I. 28 als einen Leben-den citirt. Der Supercommentator Motot stempelt Joseph Jbn-Wakar zumPhilosophen, der die Philosophie mit der Kabbala habe ausgleichen wollen(a. a. O.) Allein wer den hohe» mystischen Werth der hebräischen Buchstabenso sehr betont, wie dieser Kabbalist, hat auf die Logik verzichtet und gehörtunter die Träumer, nicht unter die Philosophen.