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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Don Joscph de Ecija.

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gefälligen Aenßern, verstand Musik und wußte sich bei den Großenbeliebt zu machen. Auf Empfehlung seines Oheims hatte ihn derKönig nicht bloß zu seinem Schatzmeister (Almoxarif), sondern auchzu seinem vertrauten Rathgeber (privaäo) ernannt, ans dessen Stimmeer nächst den beiden Rittern Garcilaso und Alvar Nnnez am meistenhielt. Joseph de Ecija hatte einen Staatswagen, Ritter begleitetenihn auf seinen Fahrten und Hidalgos speisten an seiner Tafel. Ein-mal verwendete ihn der König zu einer ehrenvollen Sendung, die ihmdas Leben hätte kosten können. Alfonso wollte sich mit einer portu-giesischen Prinzessin verloben und zu diesem Zwecke seine SchwesterLeonora aus Valladolid in sein Lager bei Escalona holen lassen. Ertheilte diesen Plan, den er heimlich betrieb, nur seinem VertrautenJoseph Benveniste mit und gab ihm eine Ehrenbegleitung von Ritternund Knappen fl328). In Valladolid theilte Don Joseph der Infantinseinen Auftrag mit, und diese schickte sich schon zur Abreise an, alseine intriguante Fra», Sancha, welche, so wie ihr Gatte, bei dem Vaterdes Königs viel gegolten hatte, die Bewohner von Valladolid auf-wiegelte, sich der Abreise Leonora's zu widersetzen. Sie wußteihnen beizubringen, daß der König seine Schwester nur deswegenabholen ließe, um sie seinem Günstling Alvar Nunez zu ver-mählen. Dadurch würde dieser eine noch größere Macht erlangen,den jungen König ganz beherrschen und die Freiheiten Altcastiliensaufheben. Darauf belagerten die Bürger von Valladolid den Palastder Infantin und verlangten mit Ungestüm die Auslieferung desjüdischen Rathgebers; sie wollten ihm ohne Weiteres den Garausmachen. Die Infantin, obwohl jung, hatte aber einen klugen Einfall.Sie verlangte, Einige aus der aufgeregten Menge zu sprechen, erbatsich die Erlaubniß, in die Festung der Stadt einziehen zu dürfen undversprach, unter dieser Bedingung ihnen Don Joseph auszuliefern.Die Belagerer gingen darauf ein, und eilten nach den Stadtthoren,um die Ausgänge zu verrammeln und ließen also die Infantin mitDon Joscph ruhig nach der Feste abziehen. Hier angekommen, ver-weigerte die Prinzessin die Auslieferung des jüdischen Abgeordneten.Nun fingen die Bürger an, die Feste zu belagern; es kam sogar Zuzugvon Zaniora und Toro. Josephs Leben hing an einem Haar.

Indessen war es Einigen von Josephs Begleitung gelungen, ausder Stadt zu entkommen; sie eilten spornstreichs zum König nach

guisn sl Rszf taoia. tis.ii<;s.. Es ist wahrscheinlich, daß dieser Joseph Ben-veniste identisch ist mit dem in Lobsbeb ckelrucks. No. 2 x. 18. erwähntenw ''u pi, welcher mit Don Sulaiman Jbn-Jaisch als Abgeordneteran einen König iwohl Alfonso XI.) geschickt wurde.