Das heilige Land.
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balistischen Lehren, und obwohl sonst ohne Bedeutung, charakterisirtsie die Richtung des Geistes, die in der nachascherischen Zeit imjüdischen Spanien vorwaltete Z
Indessen, wenn auch der Zug der sehnsuchtsvollen Gemüther sichnach dem heiligen Laude wendete, Mittelpunkt für die Zerstreuten desjüdischen Stammes war es damals ebenso wenig, wie eine geraumeZeit vorher. Es konnte nicht einmal einen geistigen Führer irgendwelcher Art aufstellen und lebte nur von den Brosamen der jüdisch-europäischen Cultur. Die Kabbala, welche seit Nachmaui in PalästinaPflege fand, war dort eine fremde Anpflanzung, die nicht einmal gutfortkommen konnte und sich in diesem Kreise zu wüstem Aberglaubenverdichtete. Nicht einmal eine talmudische Autorität von weitreichendemKlange erzeugte das heilige Land; es war auch in streng rabbinischenStudien von Europa abhängig geworden. Die Führerschaft für dieGesammtjudenheit verblieb auch in der Zeit nach dem Tode Ben-Adret'sund Ascheri's Spanien, aber nicht Aragouien, sondern abermalsCastilieu, wo die Ascherideu und ihre Richtung tonangebend wurden.Hier gab es endgültig entscheidende talmudische Autoritäten. Hierwar noch immer, wenn auch nicht die Blillhe der Wissenschaft, so dochVerstäudniß für dieselbe und jene Reife des Urtheils vorhanden, welcheeinen schroffen Gegensatz bildete gegen das halb kindische Gebührender jüdischen Gelehrten anderer Länder, mit einziger Ausnahme derProvence. In Castilieu hatten die Juden unter dem starken und ein-sichtsvollen König Alfonso XI. eine so günstige Stellung, daß man dieseZeit im Vergleich mit anderen Ländern Europas ein goldenes Zeitalternennen könnte. Mehrere begabte Juden nach einander hatten unterdem bescheidenen Titel von Schatzmeistern (Almoxarifen) Einfluß aufden Gang der Politik, wie leitende Staatsmänner. Nicht bloß derHof, sondern auch der hohe Adel umgab sich mit jüdischen Räthenund Beamten. Statt der demüthigen knechtischen Haltung und desschändenden Abzeichens, welche die Kirche den Juden vorzeichnete,trugen die jüdischen Spanier noch immer den Kopf hoch und kleidetensich in Gold und Seide. Von dem Scheine dieser günstigen Stellunggeblendet, erblickten Einige darin die Erfüllung jener alten, vomChristenthum so oft zur Bekämpfung des Judenthums hervorgehobenenProphezeiung: „Das Scepter werde nie von Juda weichen"^.
Sein Werk 'h'vs, verfaßt I36Ü, erste Edition Riva di Treuta 1568,Cap. III. giebt der Verf. an, daß er ein Enkel Ascheri's war.
2) Paulus de Santa Miria, ein Convertit und Erzkanzler von Castilieu,berichtet lLaiuttniurn svriptnrarurn, Princepsedition ohne Seitenzahl auf demletzten Blatte):-super guo soirs äsbss, gnock in Hisxania, sxseiulitsr