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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Das heilige Land.

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die Gemeinde sich zn versammeln Pflegte, um im gemeinsamen Gebetdie wehmütig-süße Erinnerung an Zion zu feiern. Die Einwanderer,welche sich dauernd in Palästina niederließen, betrieben Ackerbau undrichteten sich dort so heimisch ein, daß die Frage auftauchte, ob nichtdie Gesetze vom Zehnten, vom Erlaßjahre und andere wieder in Krafttreten müßten fl. In Folge der Duldung, welche die Juden dortgenossen, wurden schwärmerisch gestimmte Gemüther wieder von Sehn-sucht ergriffen, den Staub des heiligen Landes zu küssen"). Aus-wanderungen, meistens vom äußersten Westen nach Palästina, kamengerade in dieser Zeit vielfach vor.

Ein Jünger des Me'ir von Rothenburg, Abraham, ein sorg-fältiger Copist heiliger Schriften, betrachtete es als eine Gnade Gottes,daß er im heiligen Lande leben konnte"). Zwei junge Kabbalisten,Chananel Jbn-Askara und Schem-Tob Jbu-Gaon aus Spanien,pilgerten ebenfalls dahin, vermuthlich um der Quelle der Geheimlehre,welche die Phantasie dorthin verlegte, näher zu sein; sie ließen sichin Safet nieder. Aber anstatt zu empfangen, hatte der eine vonihnen Jbn-Askara starb in seiner Jugend fl kabbalistischeElemente dort abgesetzt. Schem-Tob b. Abraham Jbn-Gaon ausSegovia (geb. 1283, st. nach 1330°), der im Talmud Ben-Adret undin der Kabbala Isaak b. Todros zu Hauptlehrern hatte"), warein eifriger Parteigänger der Geheimlehre, verfaßte viele Werke darüberund stempelte sogar Maimuni zum Kabbalisten fl, wurde aber nichts-destoweniger von seinen Fachgenoffeu getadelt. Es wurde ihm zumVorwurfe gemacht, daß er manche kabbalistische Erklärungen und Lehrenohne Angabe ihrer Gewährsmänner aus eigener Eingebung nieder-geschrieben habe").

1) Parchi a. a. O. e. 10 und an vielen anderen Stellen.

fl Vergl. Äschert Rssxp. VIII. 13.

2) Einleitung zu dem Werke 1,12 über die Ritualien der Phylakterien.

fl Vergl. Carmoly Itinsrair68 x. 284 Note 32.

fl Sein :iL in: verfaßte er 1315 im achtundzwanzigsten Lebensjahre.In einem bis. (dessen Benutzung ich der Freundlichkeit des Herrn S. Sachsin Paris verdanke) befindet sich zum Schlüsse folgendes Epigraph: '121 wiw'r

-iiix p 2'U ^ s: 2N-1 liinw in '1' riU'riro 1.1'ripnpm P21.-1

i": pur p :"m. Er war demnach 1315 28 Jahre alt.

fl Er eitirt beide öfter in seinen talmudischen und kabbalistischen Werkenals seine Lehrer.

fl Vergl. o. S. 201. Weber seine kabbalistischen Schriften Carmoly a. a. O.x. 312 f.

fl Isaak aus Akko Ende seines Llslrab Unajirrr Es scheint, daß Jbn-Gaon aus Palästina nach Spanien zurückgekehrt ist. In seiner Apologetik fürMaimuni's ckaä: np bn kommt der Satz vor: -m: -mm (zu