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Geschichte der Juden.
des Königthums, sende ich die Erläuterung zur Schöpfungsgeschichteund zum Hohenlieds" ^). Seine biblischen Commeutarien waren aberweitläufig angelegt, nahmen einen großen Umfang ein und warennicht geeignet, die Karäer zu begeistern nnd zum rabbinischen Juden-thum hinüberzuziehen. Schemarja aus Negroponte verfaßte noch, umdas Verständniß seiner Auseinandersetzungen zu erleichtern, eine ArtLogik, vielleicht nach einem griechischen Muster, und auch eine hebräischeGrammatik 2). Beide haben aber seinen Plan nicht gefördert; seinVersöhnungsversuch scheiterte, oder ist vielleicht gar nicht mit dem rechtenErnste ins Werk gesetzt worden, denn an einer gewissen Geneigtheitvon Seiten einiger Karäer hätte es nicht gefehlt, wenn der Plan nurmit größerer Geschicklichkeit in Angriff genommen worden wäre.Indessen galt Jkriti doch zu seiner Zeit so viel, daß die römischeGemeinde an seinen Arbeiten Antheil nahm, mit ihm in brieflicheVerbindung trat ^s, und die Karäer seine Schriften eifrig lasen, ja,später ihn sogar für einen Bckenutnißgenossen hielten^).
Das Karäerthum schleppte sich in seiner verkommenen, verknöchertenGestalt nur noch träge fort. Die Uneinigkeit in seinem Schooße warnoch immer nicht ausgeglichen. Verschiedene karäische Gemeindenfeierten die Feste zu verschiedenen Zeiten: die Palästinenser nachBeobachtung des Neumondes und die auswärtigen Gemeinden mitden Rabbaniten gemeinschaftlich Ihre so sehr erschwerenden Ehe-gesetze waren bis zu dieser Zeitepoche noch nicht zum Abschlüssegekommen. — Drei Mittelpunkte hatte das Karäerthum damals:Kahira in Aegypten, Constantiuopel im byzantinischen Reiche undSulchat (Eski-Krimm) auf der Krimmhalbinsel. In Sulchat bestand
U Dukes Lollirs Lolllorao II. Vorwort p IV- Note: lipri -,i2i uuiniIso 'inlL'11 1'12L> 1212- zi,22 12:82 1,12 ip 212211 1,122 1,12:21 :21'211 182 22112.1:Mini 181W 211 . 1V121 1821 11222 . . . 1.1N2 2'L>1122 W1§21 'ISO 82V . . . P1P2I W11222'1'L>1 1'2> N'11'S 2V I'II' ,1'2'N12 12'1S VII'S. Die Zeit ergiebt sich aus einemCodex von Schorr Obs-lur: II. x. 159 Note: 1212:1222 i-i2L> '11 2211 i'oi.i i8a>
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iin 21-. Das Datum 5088 — 132 ? ist auch durch eine andere Quelle bestätigt.(Das IKO).
2 ) Katalog der Leydener hebräischen Bibliothek x. 211 . und Beilagep. 397 ff.
Vergl. O^ar Usobinack a. a. O.
Aaron Nikomedi citirt ihn in seinem philosophischen Werke, und weildieser und vielleicht noch irgend ein anderer karäischer Schriftsteller ihn er-wähnt hat, zählt ihn Luzki im KaMloge als Karäer auf, in Oraoll 2 aäikirnp 21 b
b) Aaron I. Pentateuch-Commentar zu Exodus 12 , 2 .