Leone Romano.
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und das Lesen seiner Novellensammlung wurde gar verboten^). —Ueber sein Lebensende ist wenig bekannt geworden. Er verlor zugleicher Zeit seine Frau und seinen Freund Dante. Ein Freund ausDante's Kreise richtete an ihn elegische Verse und deutete dabeieinen Bckehrungsversuch an. Immanuel erwiderte die dichterischeZuschrift in italienischen Versen, „daß der reiche Thränenstrom dieGluth seines Innern ob so schmerzlichem Verlust lösche. Er seiuntröstlich, aber nicht schwankend und werde auf seinem Pfadeverharren" ft.
Unangenehm berührt zwar in Immanuels Dichtungen dasSelbstlob, das er seinen Erzeugnissen ertheilt, und seine Ruhm-redigkeit, daß er die alten Dichter verdunkele. Dennoch war er wiejeder, der Tüchtiges leistet, weit entfernt von jener anwiderndenEitelkeit, welche in der Anerkennung eines Andern die eigene Ver-kleinerung sieht. Dem wahren Verdienste zollte Immanuel vielmehrdas wärmste Lob und räumte ihm bescheiden den Vorrang ein. Nichtblvs den hochgestellten Kalonymos, der sich in des Königs Gunstsonnte, rühmte er mit vielem Farbenaufwande, sondern fast noch mehrden in ärmlichen Verhältnissen lebenden Dichter Jehuda Siciliano.Er reichte ihm die Palme der Poesie in der gebundenen Rede undbehielt sich nur den Vorzug in der poetischen Prosa vor. OhneImmanuel wäre von diesem Dichter gar nichts bekannt geworden-Der arme Siciliano mußte um Brod seine Kraft an Gelegenheits-gedichte verschwenden ft und hat darum nicht für die Nachwelt schaffenkönnen. — Einen andern zeitgenössischen jüngern Dichter Jechielb. Mose stellte Immanuel ebenfalls sehr hoch ft. Aber mit gluthvollerSchwärmerei feierte er seinen Vetter, den jungen Gelehrten LeoneRomano, Jehuda b. Mose b. Daniel (geb. um 1292?), den er „dieKrone des Gedankens" nennt. Immanuel gesteht ein, daß er ihmviel zu verdanken, daß er mit dessen Ideen seine Schriften befruchtethabe. Im Paradies weist er ihm den würdigsten Ehrenplatz an ft.Leone Romano war der Lehrer des Königs Robert von Neapel undertheilte ihm Unterricht in der Ursprache der Bibel"). Er verstand
9 Vergl. Uisti Nikäosoll Nsat (sä. Goldenthal Wien 1851) p. 106 Note.
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pirn.i. Joseph Karo in N 1 N No. 307 § 16.- 122 P 22 PL'N '1271 Ni 2 " 8 v
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ft Quelle o. S. 281 Anm. 1. ft Llaolldsrst No. 13. ft Das. No. 10 Ende.
ft Das. No. 12, 28. Vergl. über Leone Romano Znnz a. a. O.
"1 Mose Rieti a. a. O. Notei unv 1112 —>rn'i ni^i ni.ii rein 112 . 111 . 1 '
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