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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Immanuel Romi.

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fast regelwidrige Erscheinung. Er gehörte zu der Klasse von Schrift-stellern, die zwar nicht sehr tugendhaft, aber desto anziehender schrieben.Voll sprudelnden Witzes, übermüthiger Laune und beißender Satyre,weiß er seine Leser stets zu fesseln und ihre Lachlust von neuem an-zuregen. Man kann Immanuel den jüdischen Heine des Mittelaltersnennen. Von der Begabung, geistreiche Einfälle immer bei der Handzu haben einer Begabung, die nur zweien Volksstämmen eigen ist,dem jüdischen und französischen hatte Immanuel eine über-strömende Fülle. Und dies Alles in der heiligen Sprache derPropheten und Psalmisten! Freilich hatten die neuhebräischen Dichter

Ho. 25 und 27). Wollte man sich vom Wortlaut leiten lassen, so hätte erdamals in den Jugendjahren o'mpin 'ow gestanden. Der Eingang an der letzt-genannten Stelle lautet nämlich: wupm -rro -mm op 'n".n. Allein dagegen sprechenmehrere Momente. Einmal ist jetzt bekannt geworden, daß Immanuel mitDante bekannt war. Prof. Mercuri hat nämlich in einer Dissertation:

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nsl 1321 (Neapel 1853) Gedichte mitgetheilt von Bosone, einem FreundeDante's, und Llunosilo 6-inäso über Dante's Tod, und von Bosoneund Cino über denselben Manocllo. Luzzatto hat in einer kleinen Schrift(^.pxsnäios) die richtige Combination aufgestellt, daß Manoello, der Jude,identisch ist mit dem Dichter Immanuel (Vsrgl. auch Ormr UsoUniuck III.p. 125 sf.j Dante starb nach der bisherigen Annahme 1321, nach Mercuri'sUntersuchung frühestens 1328. Wie konnte nun zwischen dem JünglingImmanuel und dem bereits betagten gefeierten Staatsmann und Dichter Danteein Verhältniß bestanden haben, wenn der erstere >328 noch jung gewesen seinsoll? Ferner geben die Gedichte von Bosone und Manoello (Immanuel) an, desLetztern Frau sei gleichzeitig mit Dante gestorben, worüber er untröstlich ist,also 1321 oder 1328. In Ho. 1 seines Muostvsrst, worin er seine Auswan-derung von Rom nach Fermo beschreibt, war er bereits alt oder dem Alternah: ll'ivr owrn INPMI 'NP.NI und weiter 'IM! 'IUP! 'Ml und doch lebte damalsseine Frau noch, die er gerade in dieser Nuolrvsrst sehr preist. Folglich stander bereits vor 1321 oder 1328 in vorgerücktem Alter. Dieser Schluß wirdnoch durch einen dritten Umstand bestätigt. Im. war zur Zeit, als Kalonymosin Rom lebte, bereits eine Respectsperson und erließ im Namen der Gemeindeein Schreiben an dessen Verwandten Samuel (Ho. 23). Kalonymos war inRom nach Zunz 131722, nach meinem Calcül nach 1322, aber nicht vielspäter. Im. muß also damals schon in den besten Jahren oder gar dem Alternah gestanden haben. Der Ausdruck -uiipm 'vw (in Ho. 25) bezieht sich alsonicht auf seine Jugendzeit, sondern auf die Jugendzeit der Natur, aufden Frühling, so wie die Bezeichnung: o-npni 'Q'a (Ho. 26) als Gegensatz denHerbst bedeutet. Wenn er demnach 1328 jedenfalls ein Sechziger war, soläßt sich das Uebrige leicht fixiren. Immanuel war also um mehr als einJahrzehnt älter als Kalonymos b. Kalonymos. Beim Falle Akko's (1291) demer in lio. 6 in einem Frag- und Antwortspiel zwei Verse widmet, kann erbereits ein Zwanzigjähriger gewesen sein. Ueber Immanuels Verhältnißzu Dante, entnommen aus zeitgenössischen Gedichten, vergl. Pauer, im Dante-Jahrbuch 1870 mit der Ueberschrift Im. und Dante.