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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
Entstehung
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Äcktes Kapitel.

Die erste Vertreibung der Juden aus Frankreich und ihre Folgen.

Philipp der Schöne und sein despotischer Erlaß. Eigenthümliche Vorliebe desdeutschen Kaisers für die Juden. Vollständige Ausplünderung und Ver-treibung. Das Leid der Ausgewiesenen. Estori Parchi; Aaron Kohen.Die Klagen des Dichters Beoaresi. Elieser aus Chinon. der Märtyrer.Die öftere Rückkehr und Ausweisung der französischen Juden. Fortsetzungdes Streites für und gegen wissenschaftliche Studien nach der Verbannung.Abba-Mari wiederum im Streite mit den Gegnern. Ascheri's Ueber-gewicht. Ben-Adret's Tod. Die streng-rabbinische Richtung in Spanien.Isaak Israeli II. Der Günstling Samuel und die Königin Maria deMolina. Ihr Schatzmeister Don Mose. Der Regent Don Juan Emanuelund sein Günstling Jehuda Jbn-Wakar. Zurückberufung der Juden nachFrankreich. Die Hirtenverfolgung in Frankreich und Nordspanien. An-schuldigung der Verleitung zur Brunnenvergiftung durch Aussätzige undVerfolgung in Frankreich. Ausweisungen und Verhaftungen; Meles deMarseille und Astrüc de Neves. Die römischen Juden. Wohlwollen desKönigs Robert von Neapel für Juden. Gehobenheit der italienischen undnamentlich der römischen Juden. Die römische Gemeinde und Maimuni'sMischnah - Kommentar. Gefahr der römischen Juden. Der Papst undseine Schwester. Rettung der Juden. Kalonymos b. Kalonymos, seineliterarischen Leistungen und seine Satyren. Immanuel, der satyrische Dichterund Dante. Der Dichter Jehuda Siciliano. Leone Romano und derKönig Robert. Schemarja Jkriti und König Robert. Versöhnungsversuchzwischen Rabbaniten und Karäern. Stand des Karaismus. Aaron derAeltere und das karäische Gebetbuch.

(13061328.)

Philipp IV., der Schöne, der damalige König von Frankreich,einer jener Fürsten, welche den hochmüthigen, eigensinnigen, gewissen-losen Despotismus in Europa heimisch gemacht haben, erließ miteinem Male einen geheimen Befehl (21. Juni 1306) an seine höherenund niederen Beamten im ganzen Reiche, unter Einschärfung derstrengsten Verschwiegenheit, sämmtliche Juden Frankreichs an einemund demselben Tage ungewarnt und unvorbereitet in Haft zu bringen.Als die Juden sich noch kaum erholt hatten von dem Fasten an demTrauertage zur Erinnerung an den Untergang Jerusalems und ebenan ihre Tagesgeschäfte gehen wollten, erschienen die Schergen undBüttel, legten Hand an sic und schleppten Jung und Alt, Frauen