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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Verfolgung des Rindfleisch.

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die zu den Zeiten der Kreuzzüge weit, weit übertrafen; sie raubtenTausenden von unschuldigen Menschen das Leben oder überliefertensie einem Elend, weit schlimmer als der Tod. Der Bürgerkrieg,welcher damals in Deutschland in Folge der Thronstreitigkeiten umden inhaltsleeren Glanz des deutschen Kaiserthums zwischen Adolphvon Nassau und Albrecht von Oesterreich wüthete, verhieß Straflosig-keit für verwegene Angriffe auf die von der Kirche und der Gesellschaftgeächteten Inden. Eine Gelegenheit war leicht gefunden. Es hieß:die Juden des Städtchens Nöttingen (in Franken) hätten eineHostie geschändet und sie in einem Mörser zerstoßen; daraus sei nunBlut geflossen. Ein Edelmann dieses Ortes, Namens Rindfleisch,nahm sich der angeblich geschändeten Hostie an, gab vor, er sei vomHimmel berufen worden, das verfluchte Geschlecht der Juden vomErdboden zu vertilgen und sammelte den leichtgläubigen, verdummtenPöbel nm sich, als Helfer zu seinem blutigen Beginnen. Er und seineSchaar überlieferten zuerst die Mitglieder der Gemeinde Rötlingendem Feuertode (Sonntag 7. Jjar 20. April 1298). Von hieraus zog die Rotte der Judenschlächter unter Rindfleisch's Anführungvon Stadt zu Stadt, nahm Gesinnungsgenossen in ihre Reihen ansund machte alle Juden nieder, die ihr in die Hände fielen, es seidenn, daß sie sich zum Christenthume bekehrten. Rindfleisch, von ver-wegenem Mnthe und falscher Begeisterung getrieben, zwang förmlichdie Bürger der Städte, gegen ihre jüdischen Mitbewohner zu wüthen.Die große Gemeinde Würz bürg wurde vollständig anfgerieben(12. Ab 24. Juli). In Nürnberg hatten sich die Juden zuerstin die Burg geflüchtet, aber auch da angegriffen, setzten sie sich mitHilfe menschlich gesinnter Christen zur Wehr, unterlagen natürlich

mingen in Pelzels NaZni Külsnlis.i'äi Olrronieon und Böhmer lontss II.x. 144. Diese Osotn sind beendet 1299, also nur ein Jahr nach der Verfol-gung. b) Eberhard von Altaich (^Italrsnsis) nnnslss, vielfach edirt auch inBöhmer tontss 1. e x. 540. blon. Osrin. VI, x. 751, o) äas Obronisonkloriansnss in Nauch's rsrnin ^nstrig.sa.ruin ssriptorss l, 225, das abererst 1310 beendet wurde. Das Obronieon Ootsrbovisnss, das ebenfallsdarüber rcferirt, ist von Eberhard abhängig und copirt ihn lediglich, ä) Hegel,Städtechronik III. S. 1l8. s) das oft genannte Mainzer Memorbuch undI) LsZiip. Jehuda Ascheri blo. 92. Die älteste Quelle, die Chronik des Gott-fried von Ensmingen, nennt Nindsleisch einen Edelmann: xsrssontioäuäasoruin tnots. sst psr gnsnänin nobilsrn äs Vrnnoia.; vergl.Würfel, Nachrichten von der Judengemeinde in der Reichsstadt Nürnberg (1755)S. 90. Wenn das Olrronisön Vloriunsnss und Spätere ihn einen Metzger,oarnitsx oder vsnäitor sarniurn nennen, so haben sie lediglich den Eigen-namen gedeutet. Dagegen giebt das genannte Chronicon richtig an, daß derAusgangspunkt der Verfolgung das Städtchen Nöttingen war: änäusi onrnoorpors äoininr in gnoänrn oxxiäo NostinA inalstrtiurn voinrni-