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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Isaak Albalag.

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schlechtes Zeugniß für seine dichterische Fähigkeit ab; seine Prosa istjedenfalls besser. Von seinen zahlreichen philosophischen und stylistischenLeistungen haben nur zwei einen Werth, seine Erklärungen zuMaimuni'sFührer" (Uors Im-lHorö^) und seine Ueberarbeitungder G'ebirolschen Philosophie. Von seinen untergegangenen Schriftenist nur der Verlust einer zu bedauern, welche geschichtliche Nachrichtenenthielt 2).

Der zweite Vertreter der Philosophie, Isaak Albalag, wohlebenfalls ein Südspanier und wie sein Zeitgenosse Falaquera desArabischen kundig (schrieb 1292 oder 1294^), war zwar geistvoller undgedankenreicher als dieser, aber auch nicht selbstständig. Er stecktenoch ganz und gar in der aristotelischen Philosophie in ihrerarabischen Ausprägung, deren Ergebnisse für ihn so überzeugendwaren, daß er ihr zu Liebe die Urewigkeit des Weltalls als wahrannahm und die Schöpfungsgeschichte damit in Einklang zu bringensuchte. Indessen hatte Albalag doch das Bewußtsein, daß die Lehredes Judenthnms und die Theorie der Philosophie in wesentlichenPunkten zu einander im Gegensätze stehen, gestand aber selbst ein, dieKluft nicht aussüllen zu können. Er war auch einsichtsvoll, genugzu erkennen, daß eine waghalsige Deutung der Bibel und Schrift-verdrehung dazu gehörten, um das Unvereinbare zusammenznschmieden.Da es ihm nun nicht gelang, Judenthum und Philosophie zu einerEinheit zu verschmelzen, so spaltete er sein Bewußtsein in Wissenund Glauben. Als Philosoph war er von etwas überzeugt, alsJude glaubte er das GegentheilZ. So wenig Folgerichtigkeit undKlarheit war in Albalag's Geiste, daß er auch die Alfanzereien derKabbala für wahre und uralte Ueberliefernng hielt, die sich nurwegen der Ungunst der Zeiten zum Theil verloren hätte und nur imBesitze weniger Anserwählten sei, namentlich des Todros Abulafia(o. S. 188), des Isaak von Segovia und besonders ihres Jüngers

*) Ist verfaßt 1280, wie der Verfasser zu Ende des ersten ^.xxsnckixangiebt.

2) iAsbutrsselr Anfang: v'i> wäre» 2 >i>i 12 'im ;ii 2 ii 1122 .

2 ) In seiner Ueberarbeitung von Alghazali's Llakasiä ^.Ixdilsaxlra. unterdem Titel ii>n ;i>.i mit einer Einleitung und Anwendung auf das Judenthum(die Scharr zum Theil veröffentlicht hat in Odslrm IV. Jahrg. 1856 und VI.Jahrg. 1861 zum Schluffe) giebt Albalag das Jahr an, in dem er das Werkschrieb 2 "r >1 oder nach der Lesart eines andern Codex 1 ": 11 (Olrslrm VI.x. 01). Da er das Werk unvollendet gelassen hat, wie Isaak Pulgar bemerkt(Odslrm IV. 83), so ist er wahrscheinlich gleich darauf gestorben.

11>1.1 UPI Oltslur: IV. 93: '2 '1V2N 12.1 2'21 2'1212 ',1>1 N22.1 II 111 i>i

^ 12 N 1221 '2 2 'N '221 '1212 ;' 2 N 2 2 N 1 .>'22 in i> 12 N .11 '2 ,12121 1-2 > 11 ' 'M21 111 .