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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Geschichte der Juden.

geschwärzt^. Mose Taku stand gewiß mit seiner wunderlichen Ansichtnicht vereinzelt unter den deutschen Rabbinen.

Sie, die an derselben Brust genährt waren, stimmten ohneZweifel mit ihm vollständig überein; nur hatten nicht alle den Muthoder die Gewandtheit, einen Kampf mit den geharnischten Vertreternder philosophischen Richtung einzugehen. Der angesehenste unter ihnenwar R. Me'ir b. Baruch ans Rothenburg an der Taubers, dernoch die letzten Strahlen der untergehenden Tossafistenschule auf-gefangen hat. Er war Jünger des Samuel Sir Morel aus Falaise(o. S. 108) und des Isaak Or-Sarua aus Wien und stand mit denJüngern des Sir Leon von Paris in Verbindung. Er war wohlder erste officielle Großrabbiner des deutschen Reiches, vielleicht garvom Kaiser Rudolph, dem ersten Habsburger, als solcher ernannt 2).R. Meir (geb. um 1230, starb 1293) hatte seinen Rabbinatssitz inRothenburg, Kostnitz, Worms und zuletzt in Mainz ^). Er verfaßtemehrere talmudische Schriften und beschäftigte sich ausnahmsweiseauch mit Massora^). Obwohl er halb und halb noch zu den Tossa-fisten gezählt wird, so zeugen seine Arbeiten doch mehr von umfassenderGelehrsamkeit, als von durchdringendem Scharfsinn. Mit Ben-Adrethält er keinen Vergleich aus. Dennoch galt er in Deutschland undNordfrankreich als Autorität. Von vielen Seiten ergingen daher An-

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1P7Z P1WZUN; aus diesem Passus geht unzweifelhaft hervor, daß R'Meir ausRothenburg an der Tauber war.

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4) Vergl, Lsspp Meir von Rothenburg. Lemberg Nr. 368. Nsspp.Xsollsri XOVill. Rsspp. Ollsg'irn Or-8grns. Xo. 163.

b) Ueber seine Schriften vergl. die Bibliographen und L. Levpsohn Epita-phien des Wormser Friedhofes S. 28 f Ueber ihn als Massoreten und seinVerhältniß zur Ochlah w' Ochlah vgl. Frankel-Grätz Aionatsschr. 1887 S, 1 38 .