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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Pablo Christiani's Missionsreisen.

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theidigen gehört. Die Dominikaner suchten aber zu verbreiten, PabloChristian! habe seinen Gegner so sehr in die Enge getrieben, daß er,tief beschämt, heimlich entflohen sei. Nachmani hatte sich aber sowenig entfernt, daß er sich vielmehr noch acht Tage in Barcelonaaufhielt, weil er hier und da davon sprechen hörte: der König unddie Dominikaner wollten am darauf folgenden Sonnabend die Synagogebesuchen. In der That erschienen sie auch, und de Penjaforte nahmin der Synagoge das Disputiren wieder auf. Er verdeutlichte dieDreieinigkeit durch den Wein, welcher Farbe, Geschmack und Geruchhabe und doch eine Einheit bilde. Solche und andere hinkende Gleich-nisse konnte Nachmani leicht widerlegen und zwang den Beichtvaterdes Königs zu dem verfänglichen Geständniß: die Dreieinigkeit seiein so tiefes Mysterium, daß selbst die Engel es nicht begriffen. Dazubemerkte Nachmani znm Schluß: wenn dem so ist, so dürfe die Men-schen kein Vorwurf treffen, wenn sie sich nicht über die Engel erhebenkönnen. Vor seiner Abreise wurde Nachmani noch einmal vomKönig zu einer Audienz zugelaffen und freundlich verabschiedet. Ererhielt von ihm ein Ehrengeschenk von dreihundert Maravedis^).

So harmlos waren aber die Folgen dieser Barcelonaer Dis-putation keineswegs. De Penjaforte war auf Judenbekehrungen ver-sessen und ließ sich durch Nichts davon abbringen. Er erwirkte gleichdarauf für seinen Schützling Pablo Christiani einen Schutzbrief fürweitere Missiousreisen (vom 29. August 1263) vom König Jayme,wodurch die Juden der Willkür des jüdischen Dominikaners preis-gegeben waren. Was in Barcelona mit einem Gegner wie Nachmanimißlang, das iönnte vielleicht anderswo mit minder fähigen Gegnerngelingen. Die Gemeinden Aragoniens und der dazu gehörenden Strichein Südfrankreich wurden aufs Strengste angewiesen, auf die Auf-forderung des Pablo Christiani mit ihm zu disputiren, sei es in denSynagogen oder sonst wo sich einznfinden, ihn ruhig anzuhören, ihmdemüthig auf seine Fragen zu antworten und ihm die Bücher zuliefern, deren er für seine Beweisführung bedürfe. Die Misstonskostendesselben sollten die Inden bestreiten, sie allenfalls von ihren Abgabenau den König abziehen. Sämmtliche Beamte wurden angewiesen, dem

y Nachmani erzählt es selbst in der Disputation, und wenn er, der Mannder strengen Wahrhaftigkeit, behauptet, er habe wissentlich an dem Hergangnichts geändert, so dürfen wir es ihm glauben und den ruhmredigen Berichtder Dominikaner danach beurtheilen. Diese erzählten nämlich: kuulus ituvlurs äsrnoirstruvit, nt Nudbiuus (Lloz'sss Osrunäsusisj gut osu oruvuluruupucl suos dudsbutur, uck inütius rsäuetus uv uautus rsckckitus, vluru sssubckuxsrit st uutuAsrit, bei Quetif a. a. O.