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Geschichte der Juden.
Jehuda-Jbn-Matka ein Schüler des dem Maimuni so feindlichenMelr Abulafia (o. S. 30) war und eine Neigung für die damalsanfgekommene Kabbala hatte- so regte ihn doch Maimuni's „Führer"zu philosophischen Studien an, und sie beschäftigten seinen Geist ernst-lich. Freilich brachte er es zu keiner Selbständigkeit in den Wissen-schafien und hat nur Verdienst als geschickter Uebersetzer. Trotzdemimponirte sein Wissen dem Kaiser Friedrich so sehr, daß er ihmwissenschaftliche Fragen vorlegte, sich an dessen Antworten erfreute undihn wahrscheinlich bewog, nach Italien (Toskana) auszuwandern.Jehuda Jbn-Matka hatte Zutritt zum kaiserlichen Hofe, vielleichtwegen seiner Kenntnisse in der Astrologie, der der Kaiser ergeben war.
Einen anderen jüdischen Gelehrten, Jakob Anatoli (Anatolio),ließ der Kaiser aus der Provence nach Neapel kommen und setzte ihmeinen Jahrgehalt ans, damit er in Muße der Verdolmetschungarabischer Werke wissenschaftlichen Inhalts obliegen sollte Z. DieserMann, mit seinem vollen Namen Jakob b. Abba-Mari b. Simonoder Simson (blühte um 1200 — 1250), war der Schwiegersohn desfruchtbaren Uebersetzers, aber unfruchtbaren Schriftstellers SamuelJbn-Tibbon, den die Maimunisten gesegnet und die Stocktalmndistenverwünscht haben. Anatoli war ihm wie ein Sohn seinem Vaterähnlich und gewissermaßen dessen Fortsetzer. Er hatte wie dieserkeinen schöpferischen Geist, sondern war, so zu sagen, ein Handwerkerder Philosophie und beschränkte sich darauf, Schriften dieses Inhaltesaus dem Arabischen in's Hebräische zu übertragen. Er hatte sichdazu unter der Leitung seines Schwiegervaters und seines christlichenFreundes Michael Scotus^) ertüchtigt. Für Maimuni hatte er eineso hohe Verehrung, daß er ihn den Propheten gleichstellte, war natür-lich gegen dessen Verketzerer voller Entrüstung und meinte: die bos-haften Frömmler würden auch David und Assaf verdammt haben,lebten sie in dieser Zeit^). Mit den philosophischen Schlagwörtern
Z Am Schluß der Uebersetzung eines aristotelischen Buches lautet die Nach-schrift: m8'k!i 1'21 u8 1VU 2'.i8m 1112 1'8'.2M 12 N-2V 12 '1U2 -,28 12 2PV 'MlUV.i r>ii->2 . .'8:°>2 i'i>2 2"'^2,i>i 12V2 '2V iiu2 2'8wi8 '12 -in r>'8ii: mu2 1121:1>'2V8 lim 828281 mm 1:1°) 1'VIIII 12211 21m 1211'IS 1111-2U1 12'211U 282 ILM.
Zu einem anderen Buche, bei de Rosst Ooäioss No. 77 l in der Uebersetzung,heißt es: äsäitgns in oorcts äornini iinxsratoris Nrsclsrioi.. nb Aratüosnssssst, rnibi ornniagns 'grs.sstarst inibi sb tarnilias rnsas. Jakob b. Biachirerzählt von ihm 18:1 ,ii2'i2i 822 1x221 1121 .1-22 1:12 i'i (.Uinokat LsnaobNo. 39 . x. 85 , vergl. No. 68. x. 139 ).
2) Citirt ihn oft in seinem Llalrasä und in dem Vorworte: pi '8 i'i u8'1M21 8u2'2 8:121 2211 : "20 s2U 8u'2V '1 '2111, 112212 2'112 '2V.
b) Daselbst zu Abschnitt No: 82 .1221 11121 V1P1 1:12 121 (22211) .1:1 '2k-OUl 111 1'1 l8ui 2'21N211 2M'221 '121 1112 181 U11 '2, l8u.1 2'2'2x2 1212» 1228 '81 '22 21V 's8 12'21 211 87 1121V 12 l8ul 2'xil 21'8x 2'1212 1'1 12'111112.