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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
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Friedrich II. und die Juden.

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freien Stücken oder aus Habgier ertheilt, diese päpstliche Bulle bliebwie viele frühere zu Gunsten der Juden ohne Wirkung. Der Geistder Unduldsamkeit und des Judenhasses, der in den Schulen gelehrtund auf den Kanzeln von den Dominikanern gepredigt wurde, gingin das Blut über, und die edelsten Naturen konnten sich nicht freidavon halten. Was frommte es den Juden, daß sie verhaltnißmäßigdie zahlreichsten Pfleger der Wissenschaft stellten und diese, sei esdurch Uebersetzungen und Erklärungen fremdsprachlicher belehrenderSchriften, sei es durch eigene Bearbeitungen namentlich in derArzneikunde erst den Christen zugänglich machten, was frommtees ihnen, daß sie, wie die Handelsplätze mit Maaren, so den Bücher-markt mit Geisteserzeugnissen versahen? Die Christen wußten ihnenkeinen Dank dafür oder schlugen ihnen zum Lohne die Schädel ein.

Als ein lautsprechendes Zeuguiß von dem Verhalten des Mittel-alters in Betreff der Juden kann das Benehmen des größten undgebildetsten deutschen Kaisers gegen sie angeführt werden. Friedrich II.,der letzte Hohenstaufen-Kaiser, war der genialste und vorurtheils-freieste Monarch in der ersten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts.Mehr Sicilianer als Deutscher, liebte er die Wissenschaft und unter-stützte die Männer des Wissens mit fürstlicher Freigebigkeit. Er ließes sich angelegen sein, philosophische und astronomische Schriften ausdem Arabischen übersetzen zu lassen, und bediente sich auch kundigerJuden dazu. Der Kaiser stand in einem Briefwechsel mit einemjungen jüdischen Gelehrten, Jehuda b. Salomo Kohen Jbn-Matka aus Toledo (geb. um 1215, schriftstellerte 1247^. Obwohl

*) Vers, des wissenschaftlichen Werkes lorni iriiv zuerst arabisch, dannnon ihm selbst in's Hebräische übersetzt, auch eines astrologischen Werkes 'e-eirswenn. Vcrgl. über ihn de Rosst Ooäsx Ho. 421 : 8 nl> inibio rssxonsi irnpsrato: sin I'rsäsrisuin nnrrat ässtnäs. Oosn (lnsxunus äs urbsNolsti), ss sjns guasstionsin assspisss in po-tria. snn, rssponäisss gnninssssb 18 snnornrn, äsinäs vsro s Nolsto in Ltinriarn nnZi-s-sss;vergl. Oiig.i Xsolnnaä II x. 234 : null illw iv'p.i uei Wien wnll'e:

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unnii, vv "?ee 1100' bui t>?enll um vllem :uuvi vll^ll rwlln 'N'uii io'p be-nllvi l^ltl In der Bearbeitung des Albatrongi giebt er das Jahr 1247 an.Vergl. noch .Katalog der Leydnec hebräischen Ns. IVurnsr Ho. 20 . Dasastrologische Werk wenn -2-1^2, das sich in der Wiener Hofbibliothek befindet(Katalog Goldenthal XXXVII 93 ,) schreibt der Katalogist Charisi zu, esgehört aber Jehuda Jbn-Matka an, wie es das. Bl. 88 lautet: 1002.1 12.1

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:in ii:i'.

Alcharisi dagegegen war nicht Kohen. Aus

dieser Schrift ergiebt sich, daß Jehuda Jbn-Matka von mütterlicher Seite vonden Jbn-Schoschan abstammte, und daß er am Stottern litt: rm.i^) 'e -"pm 1::(UL-b lee.