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7 (1894) Geschichte der Juden von Maimuni's Tod (1205) bis zur Verbannung der Juden aus Spanien und Portugal : 1. Hälfte
Entstehung
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weites Kapitel.

Die innere Parteiung und ihre Folgen.

Die Gegnerschaft gegen Maimuni. Die Parteiung der Maimunisten und Anti-maimunisten. Merr Abulafia und sein Vater Todros. Aaron b. Meschullamaus Lünel. Scheschet Benveniste. Simson von Sens. Daniel b. Saadia.Joseph b. Aknin's und Abraham Maimuni's verschiedener Charakter. Diereligiöse Lauheit und die Stocktalmudisten. Salomo von Montpellier undseine Jünger. Ihr Baunstrahl gegen die maimunischen Schriften. DieParteinahme der nordfranzösischen Rabbinen. Die südfranzösischen Gemein-den für Maimuni. David Kimchi's Eifer für Maimuni. Nachmani, seineCharakteristik und seine Hauptlehren. Sein Verhältniß zu Maimuni. Jbn-Esra und der Kabbala. Seine Parteinahme in dem Streite für und gegenMaimuni. Bachiel Alkonstantini und die Saragossaner Gemeinde. Toledound Jbn-Alfachar. Dis satyrischen Pfeile für und gegen. Der DichterMeschullam En-Vidas Daficra. Samuel Saporta. Wandlung der franzö-sischen Rabbinen. Nachmani's Vermittelung in dem Streite. Salomo'sVerzweiflung, er verbindet sich mit den Dominikanern und der Inquisition.Die Angeber und ihre Strafe. Mose von Coucy.

( 1232 1236 .)

Wie selten ein Uebel allein kommt, sondern öfter andere nachsich zieht, so trat jetzt zn der Entehrung und Demüthigung der Indenvon Außen eine Spaltung und Schwäche im Innern hinzu. Merk-würdiger Weise knüpfte sich die innere Entzweiung an Maimuni, anden Mann, dessen Bestreben während seines ganzen Lebens dahinging, die Einheit und Geschlossenheit der Judenheit und des Juden-thums anzubahnen. Allein indem er den Gedankeninhalt des Jnde.n-thums philosophisch zu durchleuchten unternahm, hatte er Lehrsätzeausgestellt, welche kein jüdisches Gepräge an sich trugen und keines-wegs mit der Bibel und noch viel weniger mit dem Talmud in Ueber-einstimmung standen. Die Stocktalmudisten mochten von der philo-sophischen Erforschung des Judenthums gar nichts wissen, betrachtetenjede Beschäftigung mit Wissensfächern, selbst zum Nutzen des Juden-thums angewendet, als eine Sünde, und wendeten richtig oder miß-

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