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6 (1894) Geschichte der Juden vom Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027) bis Maimunis Tod
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Geschichte der Juden.

16) Als Parallele zu dieser Nachricht über das Todesjahr und denTodestag Maimunis, die Trauer um ihn und über den Transport seiner Leichenach Liberias vergl. Saadia Ibn-Oanan Ostönräa Osnnss. x. 30, Zusatz zumlooüasin. Lrslran, Idn-äaoüss. Lostalsolrslst, und über die Feststellungdes Datums Rapaport in Geigers Zeitschrift II. 127 ff. Unsere Notiz iststellenweise corrumpirt und kann aus den Parallelen corrigirt werden.

17) Kaum wüßte man aus dieser kurzen, aber inhaltsschweren Notiz,daß hier von dem gräßlichsten Blutbade erzählt wird, das je die Kirche ge-schändet hat, wenn man nicht Parallelen herbeizieht. Selbst der Name derStadt ist verschwiegen. Es ist hier von der Eroberung Veziers durch das Kreuz-heer gegen die Albigenser die Rede. Das Gemetzel fand statt am 22. Juli 1209;dem entspricht der 19. Ab. Auch Zacuto hat die Nachricht von den Leiden derJuden in Beziers in demselben Jahre (äooüasin. Hilixorvslei x. 220):V '112 81,2 rn» 2 "o. 2 i.i rvL'vi. Unsere Notiz scheint einer sehr authentischenQuelle entlehnt zu sein. Denn die Zahl der von den heiligen Mördern Um-gebrachten in Beziers ist schwankend (vergl. Vs-isstts, distoirs äs I-an^nsäooIII. 169). Die päpstlichen Legaten, welche die Affaire leiteten, geben die Zahlauf 20000 an (in einem Schreiben an den Papst Jnnocenz bei Baiuz, sxistolasInnoosntir XII. 107). Os-pta ssb oivitas Litsrrsnsis, nosbrigus nonxarosnbss oräini, ssxni vsl asbabi, isrs viZinti nülis. storninuna in ors

Alaäii xsrsrnsrnnb.nItions äivins. in sana rniradilibsr susvisnbs.

Bekanntlich sagte ein Abt zu den ihn Anfragenden, wie man die Katholikenvon den Ketzern beim Gemetzel unterscheiden soll: st?nsr:-1ss Ions; oar äisnoonnsab osnx czui sonb ü Inl. Der 200 getödteten und gefangenenJuden erwähnt keine Quelle weiter. Zunz wußte aus dieser Notiz nichts zumachen; er gtebt sie folgendermaßen wieder:Der 22 . Juli 1209 war einSchreckenstag für die französischen Juden, die Einzelheiten fehlen"' (synagogalePoesie 28).

18) Der Tod dieses eifrigen Anhängers Maimunis und der Philosophie,dessen zwei Brüder Mystiker und Asketen waren, ist aus keiner anderen Quellebekannt.

19) Diese Notiz von der massenhaften Auswanderung französischer undenglischer Rabbinen nach Jerusalem ist ein interessantes Zeichen jener Zeit.Bemerken wir gleich im Eingänge, daß das Datum 4971 1211 hier zuverlässigist, da 4970 ihm vorangeht. Einige der Rabbinen, welche mit Jonathan aus-gewandert waren, lassen sich noch ermitteln, und dadurch läßt sich ein festerchronologischer Ausgangspunkt für manche Facta gewinnen. In einem Jtine-rarium, welches Carmoly veröffentlicht hat (Itinsrslrss p>. 121 ff.) heißt es: einR. Samuel b. Simson hat die Reise mit Jonathan gemacht: Der Copist diesesItinsrarinin bemerkt: pina in iwn oin w 8 p ov'in iv'ni.. . 2,1218 pmi ll' 1211 : 8 n12 P 1 peiz pina V 2 p 18 . 1 v pL'vv- 12 8 mow 1 wLi 8 'n 8 r> ;i 2 i ;ini' '1 211 op 8 nie>',i:w 2 111 in .. . llinrii'b wp 121:22 10 p. Das Datum 4970 muß nachdem Obigen in 4971 berichtigt werden. Wenn Carmoly angiebt, daß die300 Rabbinen erst in Folge des Rundschreibens von Samuel b. Simson zurAuswanderung bewogen wurden (das. 119), so ist das unrichtig. Denn in demgegebenen Citat heißt es ja ausdrücklich, daß Samuel b. Simson zugleich mitJonathan durch Egypten und die Wüste nach Jerusalem reisten; sogleich im

Eingänge: nons xlsuruvass-inoi sb 1s Zranä Ooüsn äs I-nnsl. Mit

Samuel und Jonathan zusammen waren zwei Männer: R. Saadia undR. T 0 bia (das. 129) Hsdion norm norm rsnärrnss oirs? 1s bsintnrisr, rnoi,