Isaak Albalia und Isaak Jbn-Giat.
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hochgebildet und kühn, war dem astrologischen Wahn der Zeit ergeben^).Er ernannte wohl auch Isaak Albalia zum Fürsten über sämmtlicheGemeinden seines Reiches, das durch glückliche Eroberungen dasmächtigste des mohammedanischen Spaniens war und sich nördlichbis Cordova und östlich bis Murcia erstreckte. Isaak führte dahergleich Jbn-Chasdal, Jbn-G'an und Jbn-Nagrela den Titel Fürst(Mssi^). Zugleich war er Rabbiner über die Gemeinden dessevillanischen Reiches, und auch auswärts wurde er als solcheranerkannt. Da sich al-Mutamed sehr freigebig gegen seinen Astro-nomen zeigte, so war Isaak im Stande, eine große Büchersammlunganzulegen. Er brachte nämlich den größten Theil der zerstreutenBibliothek seines unglücklichen Gönners Joseph Jbn-Nagrela durch Kaufan sich. Wie sein Herr al-Mutamed der angesehenste Fürst in Spanienwar, so auch Isaak der angesehenste und gelehrteste Mann unter denspanischen Juden. Das schöne Sevilla wurde durch ihn Mittelortdes jüdischen Spanien, wie früher Cordova und Granada. Al-Mntamed,der letzte edle Herrscher aus dem Stamm der Araber in Spanien,hatte auch einen andern jüdischen Beamten an seinem Hofe, Jbn-Mischa'l, den er zu diplomatischen Sendungen brauchte^).
Von seinem Zeitgenossen Isaak b. Jehuda Jbn-Giat, auchb. Moschia' genannt (geb. um 1030, st. 1089), sind nur wenigebiographische Züge bekannt. Er stammte aus einer angesehenenund reichen Familie, die ihren Wohnsitz in Lucena (unweit Cordova)hatte. Beide Jbn-Nagrela gaben auch ihm in seiner Jugend vieleBeweise ihrer Hochachtung, und er war ihnen mit ganzem Herzenzugethan. Nach dem tragischen Ende des Joseph Jbn-Nagrela gabsich Jbn-Giat viele Mühe, dessen Sohn Abunaßar Asaria zumRabbinen von Lucena zu befördern. Aber der Tod raffte den letztenSprößling dieses edlen Hauses hin. Wahrscheinlich wurde auf Jbn-Giat's Verwenden Joseph Jbn-Nagrela's Frau, die gelehrte Tochterdes Kairnaners R. Nissim, von der Lucener Gemeinde bis an ihrLebensende ehrenvoll unterhalten^). Wegen seiner Gelehrsamkeit undTugend wählte diese Gemeinde Isaak Jbn-Giat zu ihrem religiösenOberhaupte. Liturgische Poesie, Philosophie und Talmud, das warendie drei Gebiete, die er anbaute.
h Oonäs, lristorls äs 1s äorränsoion äs los ^.rsbss sn l2sxs.no. II. 20.2) So wird er genannt bei Abraham Zbn-Daud, in dem Rssxonsu.ro inilsmiin Os'im Nr. 224 und von Serachja Halevi in li-Isor zu Lsdbst H.ds^snZos, lristor^ ot blrs ä^nsstäss, ^.pxsnäios II. x XXXIIAbraham Jbn-Daud.