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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Note 17.

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Judenthum entwickelt haben wird: 1 ) .um bp 211-2 (citirt im Katalog vonSimcha l-rurlcr Orastr 2 g.äikirn); 2 ) ,111-121 i-w und 3 ) "lobie (citirt vonIephet und mitgetheilt von Munk in Jost's Annalen Jahrgang 1841 S. 76 ).Allein alle diese Schriften sind untergegangen. Von den ältesten karäischenSchriftstellern Benjamin Nahawendi und Niisi b. Noach lR'Acha) erwähnt derLetztere Anan gar nicht und der Erstere nur bei einem unwesentlichen Punkte").Die späteren karäischen Schriftsteller citiren nur hin und wieder Aussprüche vonAnan, eben weil der Abstand zwischen ihnen und ihm groß war. Aus solchrnEinzelheiten lassen sich aber sein dogmatischer Standpunkt und der Umfang seinesSchisma nicht beurtheilen. Wir wollen indessen die wesentlichen Notizen vonAnan zusammenstsllen in der Hoffnung, daß Forscher auf karelischem Gebietedieselben vermehren werden.

1 ) An die Spitze verdient ein Satz von Anan gestellt zu werden, der alssein Prinzip gelten kannSuchet tief im Gesetze:'' 1:2s 12.1 pp 'i 12P2 uro1-02 si'iiso iw'oi (Citat bei Iephet b. Ali mitgetheilt von Dukes BeiträgeII. S. 26 ). Dadurch wird allerdings der Talmudismus völlig negirt. Nachdemselben ist nämlich das religiöse Leben abgeschlossen: es beruht auf der Autoritätder Halacha oder auf dem Brauche. Eine noch so gründliche Forschung imSchristworte und noch so überzeugende Resultate können nichts daran ändern.Indem Anan die Forschung als Kontrolle sür das religiös Verbindliche hinstellte,hat er allerdings das Rabbinische nach beiden Seiten hin, sowohl die Tra-dition l'vvO 12:2b 12b.1i, als auch die Verordnungen und Umzäunungen (11112112,21), als nicht verbindlich erklärt. Von dem Umstande der Forschung hattendis Karäer auch den Namen: 2121 Hp2 (Citat von Dukes das. 29 ): i-o obei

'bp2 1.1221 . ll'ILb^l '121 2P b": NW':."! pp '10': (.111.1' p) 1PI2' -1 '1112 ,11'lp

21->11 'bpi 2 N1P2 '22 IM 1 P 12 ' '1 I! 2 b.' 2 -b , 112 P :2 11111 . Anan hat demnach dieBibelexegese an die Stelle der Autorität gesetzt.

2 ) Sobald Anan der Tradition und dem religiösen Volksbewußtsein dieAutorität absprach und zum Aufbau des Judenthums an das Schriftwort apel-lirte, mußte er die Mittel angebeu, wie die Religionsvorschriften praktisch aus-gesührt werden sollen. Das Schriftwort ist bei manchen Bestimmungen kurz,giebt auch nicht alle Fälle an, begrenzt selten die Dauer der Verbindlichkeit.

Zwei Schriften scheinen in talmudischem Idiome, wie sie für die Ent-wickelung der Halacha in der gaonäischen Zeit üblich war, stylisirt gewesen zusein. Denn die wenigen Citate, welche spätere karäischs Schriftsteller von Anananführen, sind in dieser Sprache gehalten. Ein Citat bei Jehuda Hadassi(Eschkol Nr. 166 ): 121 p somi s:i'p2 : ibii 2si pp 1:11 ub'222 ums 1:2s p121 mW iri'i P,2L2 boi pi'112 s2s pi'2'i'i p,2-2i 1:1 p so'bi si i2ii'2 21211,2 21.Ein anderes Citat findet sich bei Abulfarag' Josua b. Jehuda (in dessen 8 slsrIia-IasoliLr, zum Theil mitgetheilt von Pinsker I-. L. Beilagen VI S.Anmsrk. 3 ): 12S2 n',2111 12» bpo 12s 20:2b 121b i'b iwsi: pp '121 11202 ,212'2wmb 12,22b ib 11OU1 112s ii'cs '2b ,11.11 s'i 1:2s bpo 12s bp2 '1221 12s 12m bpo

1211,21 11211,2 pbl 1'2!S 1S112 "22b 1>2S 12sb s'211 '2S11-121 S12111 1'2S 12s bp2b

'21. Ein Citat hat Mose Baschjazi (in seinem 2 sbs.sli I^ssaoli Ns. der Leyd.Bibliothek Warner Nr. S>: pp 'i 1b.11 2si ibioo '1212 222' i'oi 'isp-2

SN221 S2'11 (S212S,2 l.) S2S12S S,2 2.121.

2) Benjamin Nahawendi erwähnt Anan's Ansicht über den Werth eineshebr. 122, in Betreff dessen er von ihm differirte: p P2221 -:s '1212 '2 zi2bb22122 11P12 2'sbs .1221 122 '2 b"m pp '121 bis ' 11P2 ll'sbs 112 p S1.1 122 12:2(in seinein p' 2'22 11S22. Closlorv-Dupatoris. 1833 .