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5 (1895) Geschichte der Juden vom Abschluß des Talmuds (500) bis zum Aufblühen der jüdisch-spanischen Kultur (1027)
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Geschichte der Juden.

Chaibariten zersplitterten ihre Kräfte, indem sie die Mannschaften indie verschiedenen Festungen legten?). Der Krieg gegen Chaibar nahmdaher denselben Charakter an, wie der gegen die anderen jüdischenStämme. Er begann ebenfalls mit Umhauen der Palmbäume unddem Berennen der kleinen Festungen, welche nach kurzem Widerstandefielen. Am längsten und tapfersten leistete die Burg Kamuß, aufeinem steilen Felsen erbaut, Widerstand. Mehreremal schlugen dieJuden den Sturm der Mohammedaner zurück. Abu-Bekr und Omar,die zwei tapfersten Feldherrn Mohammed's, später seine Nachfolger(Chalifen), ließen ihren Soldatcnruhm vor den Mauern Kamuß'.Marhab that Wunder der Tapferkeit, er hatte den Tod seines BrudersHarith zu rächen, der bereits gefallen war. Als Mohammed gegenihn den dritten Feldherrn Ali, später Gegen-Chalif, aussandte, riefder jüdische Held:Chaibar kennt meine Tapferkeit, ich bin Marhabder Held, schwer bewaffnet und erprobt im Feld!" Er forderte dannAli zum Zweikampf heraus. Aber seine Stunde hatte geschlagen;er fiel durch die Hand eines ebenbürtigen Gegners. Nach vielenAnstrengungen gelang es den Feinden in die Festung einzurücken.Wie es den Gefangenen erging, ist nicht bekannt. Kinanah wurdegefangen und gefoltert, damit er die verborgenen Schätze entdecken

sollte. Aber er ertrug, wie die Zeloten nach dem Untergange Jeru-

salems. Schmerzen und Tod, ohne ein Wort zu sprechen. Nachdemdie Festung durch Ueberrumpelung gefallen war, entsank den jüdischenKriegern der Muth, und die anderen Festungen ergaben sich unterder Bedingung freien Abzugs. Später wurden sie im Besitz ihrerliegenden Gründe gelassen und brauchten nur die Hälfte ihres Er-trages alljährlich als Tribut zu zahlen "). Die bewegliche Habewurde erbeutet, und die mohammedanischen Krieger kehrten beladenmit den Schätzen der Juden heim. Auch Fadak Wadi'l-Kora undTaima unterwarfen sich, und deren jüdische Bewohner durften lauteines Vertrages in ihrem Lande bleiben. Das Jahr 628 war fürdie Juden überhaupt verhängnißvoll. Es bezeichnet den Sieg Moham-med's über die chaibarischen Juden, den Untergang der letzten freienjüdischen Stämme und die Verfolgung der Juden Palästinas durchden Kaiser Heraklius, welche auf kurze Zeit wieder zu den Waffengegriffen hatten. Das Schwert, welches die Hasmonäer zuerst zurVerteidigung ihrer Religion in die Hand genommen und es denZeloten und diese wieder den arabischen Juden vererbt hatten, wurde

st OLNSsiii äs Usrssvs.1 das. 135 nach dem Tarik Otminis.st Weil 184 ff. Osmssiii äs Usrosval das. 196 ff.