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Geschichte der Juden.
Wie das tägliche Achtzehngebet so stand auch das aus sieben Benediktionenbestehende Gebot für die Sabbate und Feiertage schon zur Zeit des Samuraiund Hillel fest, da deren Schulen nur darüber im Streite waren, wie man sichbei einem Zusammentreffen eines Feiertags mit einem Sabbat zu verhaltenhabe*). Die ersten und letzten drei Lsraodob waren dieselben wie im täglichenGebete; dagegen waren die mittleren Benediktionen an Sabbat und Feiertagennichts weiter als das Gebet Nach Traktat Loxdsrim 19,7
haben sämmtliche mittleren Feiertagsgebete mit 'uVu begonnen, was man o;:'g>nannte. In der Mischna wird diese Benediktion rwnap genannt^). >nrmist erst in der Zeit Raba's entstanden ebenso war nb znm in derZeit Samuels unbekannt ch. Dagegen wird uns eine doppelte Neuordnungaus der Zeit'Rabs und Samuels für den Eingang des Sabbats bekannt. Dieeine betrifft dis Einschaltung des in das Abendgebet"'), die andere, daß
der Vorbeter laut eine vielleicht eigens zu diesem Zwecke verfaßte loxdillavortrug (»or- n.nu >::::). Da diese ihrer ganzen Art nach dem nnr.nSamuels entspricht, so dürfte dieselbe auch von ihm stammen. Sie unterscheidetsich von derselben nur dadurch, daß sie auch für die ersten und letzten dreiBenediktionen der Ispdilla Abkürzungen hat.
Die Lesart :: gegen u:: wird von gicktassi, ^svdsri und durch die Hand-schrift bei Rabbinowitz bezeugt. Diese Stelle ist bedeutsam nicht nur für .dieBestimmung des Alters der Einschaltung des ibwn in die Abendtephilla desSabbats, sondern auch für die Erkenntnis;, daß man bereits um diese Zeitneben dem Einzelgebet (vw auch eine laute IspIMa des Vorbeters für
den Freitagabend kannte. Sonst hätten die Worte rb'-m keinen Sinn. DielstspIMa des Vorbeters war aber nichts Anderes, als die ppi: nnudas ist unser n;:u welches ursprünglich nicht mit sondern vorher mitnoL'.n v'ipo "'u'o schloß. Für das Alter von n;:u zu: spricht auch der darinenthaltene Satz pp;: amn an ::: wirb nun. Das entspricht jedenfalls
nur der Zeit vor Abaji, welcher das Gebet nur als eine Ausnahme undnicht als Regel zulies;. Es entspricht dies der oben citirten Forderung Samuels,das nnon für das tägliche Einzelgebet zu gebrauchen. Ich bemerke nur noch, daßauch Rab in Betreff der Abkürzung des täglichen Gebets mit Samuel einesSinnes war, wenn er auch in der Form von rv:->:n pp;: mit ihm nichtübereinslimmte. Für das höhere Alter dieser Einführung einer besonderenll'epdillr für den Vorbeter beim Eingang des Sabbats spricht auch, daß Raba(Ladbat 24. d) von einem (narr:) m::p vs: u :-2 n-ari' gelegentlich
wie von einer alt bestehenden Einrichtung handelt. Diese Eigenthümlichkeitbestand aber nur in den babylonischen Ländern und nicht in Palästina. Dieserbabylonische Brauch wird in ckerusod. erwähnt und besonders begründet. Esheißt dort ?s8a«dim X., 2.: >:::: : 2 m; ns: ::n :;:p n'b» p' pur> mzm:,::rr.n an; bum:" r-'pp;: amm p:ir pp;: nnu. Darnach war diese Einrichtung nicht
n.vr nu, sondern anders. Zur Begründung dieser neuen Lsraoda wird ausden Psalmvers hingewiesen, an welchen Rab seinen bekannten Spruch anknüpst.
S. Bositta Lsiavdot o. 3. und L-osod da-8odaua Ende, Lesa 117. a.
^) Losed da-8.daua 32. a. u. a. A.
ch ckoma 87. d. or. Rabbinowitz vidäuds Lopdsrim.
Die Anführung Hsraodob 33. d. findet sich nicht in den Handschriften, lageuch Itasedi nicht vor. ob. Rabvinowitz. Darnach ist Baer zu berichtigen.
, ö) Laddab II9. d: ::p pprnv.n im' rb'ru nb pM'-.-n :: 12U
':i:n p'pr rar: