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Geschichte der Juden.
eingeführt.*) Die erste Benediktion vor dem Leiiewa wird uns für Abend undMorgen verschieden angegeben, für Morgen im 221' und Abend im i>hv miteinem ebenfalls verschiedenen Schlußsatz.") Ebenso war wenigstens zu Rabs Zeitdie erste Benediktion nach dem Lollsma für Morgen und Abend verschieden,für Morgen 2--"i 2722 und Abend 2217221 2122. Dagegen findet sich nirgendseine Andeutung, daß auch dis zweite Benediktion vor dem Lollsiua. am Morgenund Abend verschieden gewesen wäre. Im llernselialmi wird dieselbe einfach22122 2222 genannt, während sie in Ladli nach zwei verschiedenen Versionen222 2222 oder 2°11P 2222 genannt wird. Die zweite Benediktion vor demLodema scheint demnach sowohl des Morgens als des Abends dieselbe, undzwar das bei uns am Abend übliche Gebet obip 2222, welches man mitRecht auch 22122 ,1212 nannte^), auch die ältere Form gewesen zu sein. Das beiuns jetzt übliche Morgengebet .122 2222 dürfte erst von Samuel herrührcn.Auf die Entstehung desselben außerhalb Palästinas weist die darin befindlicheFormel 122222 lwMp iw'birn hin. Für das höhere Alter von -bip norm sprichtnoch erstens, daß dis Rabanan (Lsraedot 11 . k>.) ausdrücklich dieses auch fürdas Lelrsma des Morgens bestimmen und zweitens der Wortlaut der Laraitn.daselbst: .122 7122m p-mm P21 nbip 2222 p-mm. Diese Worte machen den Ein-druck, als wenn es sich darum handeln würde, eine bereits eingebürgerte alteSitte durch eine neue Bestimmung zu verdrängen, llbip 2222 ist also jedenfallsdas ältere und palästinensische Gebet und 122 7,27m eine jüngere und jeden-falls babylonische Schöpfung. In der palästinensischen Gemara wird letzterenicht erwähnt und auf palästinensischem Boden kann sie auch schon wegen desSatzes 1:2222 71,2272',2 1:2^121 nicht entstanden sein. Demnach kann wohl Samuelals der Verfasser dieses Gebetes angesehen werde». Damit stimmt auchAlp hast zur Stelle überein, der das Gebet 7122 71271.2 als nicht halachischbezeichnet, weil es nur von Samuel vereinzelt und ohne Zustimmung deranderen Amoräer hervorgegangen wäre.
*) Daselbst II. a.
°) Das. 12 . a.
b> llsrusoll. Lsraeliot I. 5 . Diese Lesart des lleinsod. ist der deswelche .122 7,2.22 hat, schon aus dem Grunde vorzuziehsn, weil die in letzteremFalle hervortretende Meinung Samuels, daß diese Lsraalm schon zur Zeit desTempels bestand, nicht ohne den Widerspruch Derer geblieben wäre, welche222 2222 überhaupt ablehnten. Thatsächlich verdient die Version unsererzweiten Lsraolm am Abend ihrem einheitlichen Inhalte nach noch eher dieBezeichnung 22222 2222 als die des Morgens. Der Verfasser der stsuriiu Oraell-odas 0. 60 meint allerdings, daß es sich in dieser Controverse nicht um dasGanze, sondern nur um den Anfang handelt. Dann hätte es aber anstatt pirm1 > 272 m p.21 richtiger pnon-i p.21 2^2 22222 pri-iis lauten müssen. Gegen eine Ver-schiedenheit der zweiten llsraelm vor dem Leliema. des Morgens und desAbends spricht, daß sich dafür im Laöli und -lernselr. keine Andeutung sindet.F-erner ist dafür auch kein Grund ersichtlich, da ja beide nur 22122 22-2sein sollen. Sieht sich doch Rab (Heraoiiob 12 . a.) genöthigt, die Ab-weichung durch 2217221 2722 für den Abend mit einem Schriftvers zu be-gründen. Die Lösung findet man in der Annahme, daß es in alter Zeitfür die .22122 22-2 vor Lollsma. zwei verschiedene Versionen gab, von denendie eine mit 222 2222 und die andere mit 221p 2222 begann. Elftere ist dieVersion Samuels. Die Ausgleichung hätte alsdann durch dis Einführungbeider für den Morgen und den Abend stattgefnnden. S. Vosatot das. l l. 0.Schliv. ^221.