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4 (1893) Geschichte der Juden vom Untergang des jüdischen Staates bis zum Abschluß des Talmud
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Geschichte der Juden.

diese Sammlung n.i.mvri n.iie? eiir-Midrasch für solche die Reihenfolgeunterbrechenden Sabbate". Es läßt sich denken, daß zuerst nur an solchenSabbaten und Feiertagen gepredigt wurde, aber nicht an jedem Sabbat. Tieallsabbatlichen Homilien sind daher der Natur der Sache nach jünger als diePesikta. sVergl. dagegen Müller Vasellaelrar II. 389 ff. und Weih Vor ivsäor III.277 ff., nach denen die Pesikta viel später, und zwar nach Oeussi 8 Laddaerfolgte. Als die älteste Midraschsammlung, welche ihren Hauplthsilen nach nochaus der Zeit des Abschlusses des Talmud stammt, dürften wir vielleicht mißBuber den von diesem 1885 edirten alten Tanchuma ansehen.s

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Reihenfolge der Erilsfürsten,

Die Reihefolge und Genealogie der Exilsfürsten sind viel schwerer zuermitteln, als die der Patriarchen. Der Talmud, der von Allem und Jedemspricht, beobachtet merkwürdiger Weise ein, wie es scheint, geflissentliches Still-schweigen über die Nesch-Galuta, und nennt nur hin und wieder 34 derselbenmit Namen. Das Lscier OIuiu Jutta, welches sich die Aufgabe gestellt hat,ihre Aufeinanderfolge und ihre Abstammung von den letzten Königen ausdem davidischen Hause chronologisch zu ordnen, wimmelt in unsern Ausgabenvon Corruptionen, Interpolationen und namentlich Verschiebungen. Außerdembesitzen wir variirende Texte von demselben. Zunz hat (G. V. S. 136 ) dasRichtige getroffen, daß die sechszehn bis siebcnzehn Namen der Exilarchcnwährend der biblischen Zeit fingirt, d. h. ans den Nachkommen des KönigsJechoniah (I. Chronik 3 .) wilkürlich auSgewählt sind. Die historischenErilarchen beginnen erst mit Huna und Anan; zwischen beiden muß manaber noch einen hineinschieben. Ich gebe hier die Reihefolge der zwölfExilarchen von Anan bis N. Huna II. während der Amoräcr-Epoche. 1 ) Anan,Zeitgenosse Samuels und Nabs, erlebte die Zerstörung Nahardeas (259 oder261 ). 2 ) Nathan, Zeitgenosse von R. Inda b. Jecheskeel und R. Schcschet.3 ) Nehemia, Zeitgenosse von R. Scheschet und R. Chasda, scheint Rab'sSchwiegersohn gewesen zu sein. 4 ) Ukban, Ukba, Mar-Ukba (identisch mitdem in gelier Olam Jutta aufgeführten .i'2pp: Zunz macht irrthümlich ausAkabiah und Ukban zwei), mit dem Titel Nabbana, ein Enkel Rab's, Zeit-genosse Rabba's (121) und R. Joseph's, wird im Talmud ehrenvoll genannt(Oiruliu 92 . u.): '"n2 um p-w auee- o-vp-i mm mi )i2 inie-12 pnrv.i 2112 -i^ ne':ii m-2 ne 1'2M n:im n:2i2 MN--- P21 12.11. Es ist derselbe, an

welchen ein Sendschreiben aus Judäa gelangte, mit einem schmeichelhaftenEingänge (J^uir. 31 . d.): oi-e- 1112 122 i'i mii n2^iip 1:2) i-b nie; derselbeendlich, dessen Reumüthigkeit R. Joseph rühmet (Jadbat 56 . d.) .-in m 12.1nmb) e'1 112M 12 PP'V U'21 U1112 L" (.1212-,1 'ip22) 1.1N M>1 (die Worte des Zu-satzes: niir-21 im ivin ist Glossem, wie o. S. 492 bemerkt wurde). Rabbah.tradirt Manches von diesem Mar-Ukban (i"2 55 . a.) 'ir> ,iii ui .121 12.1i.i'22-1 1-222 n,iii.i 2-1 1-211 12 ppw -i -p.ir-n. 5 ) Huna Mar I, BruderUkban's, Zeitgenosse Abaji's und Raba's (muß emendirt werden: -wn 12 ^21n'2n 12 für -w-.- -i), lebte zur Zeit der Kaiser Julian und Jovian, als daswichtige Nisibis dem persischen Reichs einverleibt wurde, nachdem es Joviandem Sieger Schabur II. überlassen mußte ( 363 ): p-io (-2 mn -2-2) 1-2-2^