Note 21.
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««« «»«Pt^kti- »örw r« x«r« röx x«t^ox. Da diese beiden Kirchenväter meistensin Palästina lebten, und der letztere früher gar Jude war, so muh man ihremBerichte vollen Glauben schenken. Aus Julianus Sendschreiben an die jüdischenGenieinden erfahren wir, daß eine gewisse Beisteuer in der Mitte des viertenJahrhunderts «noaro-.y „Sendbotensteuer" genannt wurde iS. Note 34): x»k
I-/«)/« kx^x 77««/ v,«n «Tioarnlrsx. stiäheres über diese Steuer erfahren wiraus einem Gesetze des Kaisers Honorins, (in 6oäsx 'ILsoctosinnus XVI. st?. 8,ß. 14.) vom Jahre 399: Laß sie durch die Sendboten von den Gemeinden ein-getrieben und den Patriarchen abgeliefert wurde: Zniisrstütioiiis iustig'ao S8l,guoci XroIu 8 zma.K 0 K'i sivs xresstz-beri, vol guos ip8i Xy03l:oio8 voeaut gniast exi^enstnin anrum al«ins arASntum a, Uairiaresta osrto bsmpors stiri-Annbur, a. 8iug'u1is 8 ^uaK 0 Ki 8 sxaelam 8Uinmam nt«ins mwesptam nst suustsmrsxortsnb .... yuoä 8i gni ast ilio stspopuialors .Inciasorum lUatriarosta)acl stoo oltioinm 6xnotioni8 Insrinl äirsobi, sncüeistu8 otksrautur, ilo. ul tam-guam in leKnm no8trarnin vioialorss aenteutia yroloratmr. Es ist wohldieselbe Steuer, welche in demselben Codex tz 29 laut eines Gesetzes von Theo-dosius II. 429 unter dem Namen „Krongeld" vorkommt und jährlich für denPatriarchen erhoben wurde. Diese Steuer sollte nach dem Aussterben derPatriarchen noch weiter erhoben, aber an den Fiscus abgcliefert werden:inäaeoruin s?rimalS8, gni in utriu8gns Uaiae8tiua.s 8M8(irÜ8 noininantnrvsl in a.IÜ8 proviueiw stsKUnb, (luaouncins xo8l sxoe88nm Uatriarostarnmxsn8ioui8 nomine 8U8espsrs, ooAnnInr sxaolvsrs. In Intnrnm vero . . .s,univsr8nrin8 oanon «is 8zms.AoZ'i8 omnistus, ?aiatini8 enmi>slientil>n8exiKnbnr ast sam lorwam, guam katriarostas gnonclam Ooronarii nurinomine fio8luiastaul.
Es ist sehr auffallend, daß in der talmudischen Literatur gar nichts davon,weder von den Aposteln, noch von der Apostelsteuer, vorkommt. Ich habefrüher vermuthet, daß diese Sendboten im Talmud unter dem Namen p'x n-iw'erwähnt worden (st. stom-Post p. 25. st.): 'o p-r nHe- nin io pon: "i ini'uo >po: -i-n io opr' 'i wo im i:xi n:oiwn in: o.ii n^oio. Indessen ist
diese Stelle ohne Parallele und außerdem scheint dieser mit dem Titel p'r nmv'bezeichnete mon eher ein Babylonier gewesen zu sein. — Aber auf eine andereBetrachtung führt die von den Kirchenvätern mit solcher Bestimmtheit referirteThatsache. Wir haben im Talmud zweifellose Nachrichten, daß der Patriarchdie Einschaltung eines Monats den entferntesten Gemeinden in Babylonien,Medien und wohl auch in Kleinasien durch Sendschreiben bekannt zu machenpflegte (Pooilta, 8z-nstsciriu II, Rsstii das. p. kl. st. und auch Isru8ostaimizur Stelle). Auf welche Weise sind diese Sendschreiben übermittelt worden?Doch wohl nicht durch die ersten besten Boten. Denn dann wäre Mystifikationund Täuschung unvermeidlich gewesen. Wie leicht konnte ein Spaßvogel oderein Böswilliger die Gemeinden irre führen, daß sie die Festtage einen Monatspäter feiern sollten! Es scheint, daß die Kunde von einem Schaltmonat durchSynhedristen oder bekannte, angesehene Personen als Sendboten des Pa-triarchen notifieirt wurde. Darauf führt auch eine mischnaitische Notiz, diemißverstanden wurde und Veranlassung zu falsche» Folgerungen gegeben hat,Ende Alwestrm-Isstamot heißt es: o:o',-o npoo.mo moow'o no^op "i o:o8.
Das ist die richtige Lesart im Jeruschalmi-Texte z. St.: R. Akiba ging nachNahardea, um das Schaltjahr anzuzeigen. Unmöglich kann diese Notiz, etwa