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4 (1893) Geschichte der Juden vom Untergang des jüdischen Staates bis zum Abschluß des Talmud
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Geschichte der Juden.

worden, weil er sich mißliebig über die Römer ausgesprochen habe. Selbst R. Josswurde aus seinem Wohnort verbannt, weil er sich schweigend verhalten, nurR. Inda, der sich lobend geäußert, wurde gerühmt oder erhöht (d. LaddatI>. 33 . In): 'an --neu ,2-:i>2b 7 P 22 V: 22'222 -wo, 2---: p 22-2' z).2

- 22 ' 2 N-. 2 - -2-.-:v2 222 - P. 22 - 2 -. Das Hauptfactum ist historisch. An die Ver-

urtheilung Simons b. Jochai knüpft sich seine Flucht, sein Aufenthalt in einerHöhle und sein Verbleiben darin bis zum Tode eines Kaisers. Alles factisch,(wovon weiter unten). R. Joss's Verbannung und zwar von Sepphoris('n->22 statt '2w»2, wie schon Heilperin 212722 1-70 richtig emendirt) nach Lao-dicea ist auch anderweitig bestätigt. Zu seinem Sohns, der sich spater vonden Römern als Häscher gebrauchen ließ, sagte man (d. Lada Llsriia p. 84 . a.):8'P2122 PI»' NN N-LN7 PI-,' pwn (dafür ist zu lesen: n-oni> P2V NN U-P2122 PN-,- -p-n).Dieselbe Aeußerung gegen R. Joses Sohn, liegt auch Isins. Llaassarot IV.p. 50 . 4 . zu Grunde: n-p-nri 12 n 8 in: npnp-i 2p, nur ist die Stelle sehr cor-rumpirt und auf Simon b. Jochai's Sohn bezogen. Die Härte gegen Männerfriedlicher Beschäftigung, namentlich gegen Bar-Jochai, der sich erst nach demTode eines Kaisers aus seinem Schlupfwinkel herauswagen durfte, zeugt ebenso sehr wie der Verlust der Gerichtsbarkeit von einem abnormen, so zu sagenkriegerischen Zustand.

Auf der andern Seite kann man denn doch über die Unwahrschcinlichkeiteines neuen Aufstandes unter Pius nicht hinwegkommen. Soll dieser Auf-standsversuch nicht gar als Tollkühnheit und Thorhcit erscheinen, so kann ernur in Hinblick auf eine kräftige B und es g en ossensch aft unternommenworden sein. Nun wissen wir ans Capitolinus und andern Relationen daß sichder Partherkönig Vologeses noch im letzten Jahre des Antoninus Pins zumKriege gerüstet und ihn unmittelbar nach dem Ableben desselben ausgeführthat. Die Legionen wurden geschlagen, der römische Legat getödtet, einigeProvinzen verwüstet, der Statthalter von Syrien Cornelianus in die Fluchtgeschlagen, und Syrien stand auf dem Punkt sich gegen die Römer zu erheben.(Oapitol. in Llai-anm v. 8.): Lnit, so tswpors Lartdionm tzsilnm, ynocl Volo-ß-esss, parat um snlr Lio. Aaroi st Vsri tempore rnstixit, luZ-ato 4 .tillioOornsliauo. gni Fxriaur tuno aclruiuistradat (irr Verum 0 6.) islaru eumiutsrlseto IsK-ato, oassis IsZiouidus, Lz-ri» cistsotiousm votz-itautibns, Orionsvaktarstur, ilis iVsrus) iu ^.pnlia vsnadatnr. Dieser parthische Krieg,welcher große Dimensionen annahm und von 161 bis 165 dauerte, sollte alsonoch beim Leben des Antoninus Pius ausbrechen. Aus einigen agadischcnWinken läßt sich folgern, daß die Juden Palästinas, wenigstens N. Simon b.Jochai, auf die Intervention der Perser, d. h. Parther gerechnet haben. DieserTanai predigte, wenn du sichst ein persisches Roß in Palästina angebunden, sohoffe auf das Eintreffen des Messias (Lliäraseir Hrrsui Lalrira p. 66. 0.): -mri'L-2 22- 1-8222 nsv 2x22" P2--2 212'p 'vis 212 ri-u-- 28 -21- za zn-22''2 (ebensoOautieuru Lairda p. 38 . 4 , mit einem Zusatz: 2.--2L" p-m -2:pa 212-p -022 212).Auch der vorsichtige N. Jehuda erwartete, daß die Römer, die Tempelzerstörer,durch die Perser, Parther, vertilgt werden würden (I>. .loma 10 a.): '2 -vs2-2-2 2-2 812-2 2-2-22-- 2-222-»- -n-»-8-n -2-2 .221.2- '2 212-2 z:ni-. Durch diese Be-leuchtung erhält der Ausstand der Juden mehr Wahrscheinlichkeit Sie habenihn mit Hinblick auf eine Invasion von Seiten der Parther unternommen,scheinen aber zu früh damit vorgegangen zu sein, noch beim Leben des AntoninusPins (März 161 ), und wurden vom Statthalter Syriens, vielleicht von ebenjenem Cornelianus rasch niedergeworfen. Entweder eben dieser Präside, oder