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Geschichte der Juden.
sonders wichtig, weil die citirte Einleitung bezeugt, daß das ganze Kapiteldaselbst von dem Bar-Kochba'schen Kriege handelt. Als charakteristischer Zugdieses Aufstandes wird besonders das Selbstvertrauen hervorgehobcn, dasBar-Kochba und die übrigen Leiter des Krieges beseelte. Sie äußerten sich indieser Wendung: ,,Wenn Gott nur den Feinden nicht Hilst, so braucht er unsnicht zu helfen, -pron xn npon xi> (Lesart des Aruch st. -pvrv) mit Anwendungdes Verses nrmv e-.-ftx .in» xi.n. Dieser Zug kehrt wieder bei den zweiBrüdern in Lsplmr-OIiarub (chaUrnb zu Usutatsuoü N 946 . n-nn ^rr). welcheden Krieg nach dem Fall Betars fortgesetzt haben müssen, da man sie zukrönen beabsichtigte: ftx tzr- m-xi tzp o-.n-v lln->ixi xhfio -nn. Er findet sich aberauch bei Bar-Droma, dem jüdischen Feldherrn in Tur-Malka, dem eben-falls der Vers xrn xf.n in den Mund gelegt wird ( 0 .), und wenn dieserUmstand auch ohne Zweifel von Bar-Kochba auf dis andern Führer über-tragen ist, so werden diese Vorgänge eben dadurch als dieser Zeit angehörigbezeichnet. Wir gewinnen dadurch das Factum, daß Kephar-Charub' undTur-Malka Scenen dieses Krieges waren. Tur-Malka (x2tz? nu) aber,welches auch -fi.2.1 n.n genannt wird, ist entschieden identisch mit Tur-Simon,und dieses hat ohne Zweifel seinen Namen von dem Hasmonäcr Simon, wiedas Königsgebirge von König Janna'l (Alexander). Daher schließt sich in allendrei Quellen der übertriebene Bericht von dem Städtreichthum dieses Gebirgesan Tur-Simon an. Drei Städte werden namhaft gemacht: e-w -wo, xw^n -wo(nach Reland identisch mit und -wo (vielleicht identisch
mit -wo die vielleicht deswegen hervorgehoben werden,
weil sie ebenfalls Schauplätze des Krieges waren. (Der Satz in ^.. L, welchermit den Worten m-wo ^ beginnt, muß aber als Ergänzung hinaufgerücktwerden zu dem Satz o-o -fix ;o^o:, wie es sich in 0 . findet). An den Berichtüber diese drei Kephars, von denen sagenhafte Etymologien gegeben werden,schließt sich eine skizzenhafte Nachricht von drei Städten an! pwe-, choo und h-nom'xor, deren Einwohnerzahl hyperbolisch angegeben wird, daß die von ihnenerhobene Kopfsteuer habe auf Wagen nach Jerusalem geführt werden müssen:nfio>'o oöv'w-o .och,! o.-fio- vo'u> .n-.-m'. Die Lage dieser drei Städte ist im Textenachgewiesen worden. Daß sie sämmtlich zerstört worden sind, giebt fne-hwi:oon (diese Worte fehlen in L), daß es aber in Folge dieses Krieges geschehenist, bezeugt eben der Umstand, daß die Relation in Folge dieses Kapitels vonder Zerstörung Betar's ausgenommen wurde. Die Veranlassung zum Unter-gang derselben geben ^.. und lZ. an: ,owe-o n-vo p-mo- ri^oficm.n 222 hioo
mm-: n'por. Hierauf folgt sachgemäß die Beschäftigung der Einwohner von
Magdala Zebaja: (?Onbs) ^..) x"--r- b-woo v.n nowo -:nx h-e- n-.xr: 2 (sodie Stellung richtig in U.; in verschoben, wie denn hier überhaupt vieleVerwechselungen und Versetzungen Vorkommen), dann die Beschäftigung derervon Sichin: p-vew vn ve- nnw- (fehlt in L.j. Der Gleichartigkeit
der Zahl wegen wird auch eine Nachricht von Kephar-Nimra '-1012 rnmo1NNN2) und Gophna (^-:nr L-nx '-> auch Lsraoüot: 44 a) beigesügt. ohneBezug auf diesen Krieg zu haben. Auf diese Weise kann dieses interessanteKapitel als Quells für den Betar'schen Krieg ausgebeutet werden. Ein näheresEingehen auf die Textkritik gehört nicht hierher. — Der von mir bei Betarangesetzte Küstenfluß chorscist üa- 2 alrnon wird erwähnt (Dosifta Uaraü 0.8.):mrftw npew n'2'2 'Wv (nxun V2b) nfior nnni' nnx nnn-
cndNr ww N'v-xnr ho fi W2X. Daß der xar von dem Betar'-
schen Krieg gilt, bedarf keines Nachweises. Das Versiegen der Flüsse und