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Geschichte der Juden.
Weil sie (die Juden) Krieg führten, wurde er von den Feinden zerstört. Jetztwerden ihn die Diener der Feinde wieder aufbauen, aber offenbar nur, damitdie Stadt, der Tempel und das Volk Israel wieder preisgegeben werde." Dieganze Stelle lautet im Original- vvir-, vrr ^ slni? »i-rwv. Mp»?
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Aamv. rüv x»r »i/roi ot rwr k/Apdiv ürri/ptr«- «ur g atxoüo^r/aavar «ürvv x r I.(Ueber die Abfassungszeit des Barnabas-Briefes, s. die vortreffliche Dissertationvon Volkmar im Programm der Züricher Universität von t 8 lis).
Volkmar zieht auch als Beweis für die Vorbereitung, den Opfercultus inder hadrianischen Zeit zn restanriren, jene halachische Differenz zwischen R.Elieser b. Hprkanos und R. Josua: ob man ohne Surrogate für Tempel-mauern opfern dürfte (^.äosob VIII. 6 . und Parallelst.): p2'->p2a> peu.n' i"n,1'2 p.-ne' :d-ru:. Es kann wohl sein, dah diese Frage damals von praktischerBedeutung war; aber zwingend ist der Beweis keineswegs. Man mühte denndie damit zusammenhängende Tradition zu Hülfe nehmen, die in losrkta^.äosob < 111 . Ende) erzählt wird. Einst fand man auf dem Platze einer ehe-maligen Tempelhalle Menschengebeine; aus diesem Grunde wollten die damaligenWeisen Jerusalem für durchweg unrein erklären (wie ehemals Liberias).Darauf fuhr R. Josua sie an: „schämt ihr euch nicht, daß wir unserenTempelplatz für unrein halten sollen? Wo bleiben die in der Sündsluth Um-gekommenen, wo die von Nebuchadnezar Erschlagenen, wo dis, welche seit demletzten Kriege gefallen?" c>'2p rn-ia en-en-nn nnerp >me-p2
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Erzählung wird auch in Labil Lsdaolllm mitgetheilt (x. V 3 . a.), mit einigenVarianten. Der letzte Passus von den Erschlagenen im (letzten) Kriegs fehlt,scheint jedoch nur ausgefallen. Es ergiebt sich daraus, daß das Factum nachdem römischen Kriegs und nach der Tempelzerstörung spielte. Wichtiger istdie Variante statt nenn nn ^22:2° die LeSarl: :-'nwü n-p bp .dü.212 Nach
dieser handelt es sich um die Verunreinigung der Stadt, nach der erstendagegen gar um dis der Tempelstätte. Man .könnte daraus folgern, daßdamals die Frage anftauchte, ob man diese Stadt zum Cultus einrichten dürfe,da man unter der Erde Menschengebeine gefunden. R. Josua wollte es ge-statten, und diesem schließt sich in der Lochlta, unmittelbar die Tradition an,daß R. Josua auch für unbedenklich erklärt habe, zu opfern, wenn auch keineMauern und keine Umhünge (als Surrogat) um dis Tempelstätte gezogen sind.Ja, schon der Umstand, daß man in der ehemaligen Ho lzh alle (a'rp.i-oi rwu-b),im Frauenvorhofe Gebeine gefunden, also gegraben hat, spricht dafür, daßman damals etwas mit dem Tempelplatze vorhatte, also wahrscheinlich ihn zumCultus einrichten wollte.
Dieses Factum, daß zur Zeit Hadrian's oder, was dasselbe ist, zur ZeitR. Josua's der Tempel wieder hergestellt werden sollte, daß sich aus Midraschzu Osussis, aus des Barnabas' Brief und aus einer alten talmudischen,richtiger mischnaitischen Tradition ergeben hat, wird noch von einer andernSeite bestätigt.
Ich komme noch einmal darauf zurück: die Vorbereitungen zum Tempelbauin der ersten Regierungszeit Hadrians können nur als ein Zugeständnis! diesesKaisers an die Wünsche der palästinensischen Juden angesehen werden, und diesesläßt auf einen vorangegangenen Aufstand der Juden schließen. Bei jenen Vor-