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Geschichte der Juden.
liche Abstammung und Verehrung zutheilte. In der talmudischen Literaturwerden sie Miniier o-rr>, genannt, über deren Identität belehrt uns Hieronymus(syistolu aä ^.UANsbnin): usgus lioäis per bota8 orisiibis 8^uaA0AU8 inbsränäaeos Irasrssis S8t, gnas äioibnr ^liiiasornm st s, Ulrarisasis nsgiisnnno äainnkrbnr, gnos vulKv i>sa.2g.raso8 nniieniikrub . . . ssä änin volnnbK88S sb 0dri8iiuui st änäasi, nso änäasi sunt uso Olrrisbiani, vergl. Eirulin13 d: ;-:>2 Die Etymologie und Bedeutung des Wortes pr>,
welches in der talmudischen Literatur nur in diesem engen Sinne genommenwird, ist noch immer nicht befriedigend ermittelt. In Libra oder HiorabLolianiin wird es im Plural consequent geschrieben. Daß die Sekte,
nenne man sie Nazaräer oder Minäer, chronologisch jünger ist, als die derEbioniten, lehrt das Gesetz der genetischen Entwickelung. Eine Sekte kannwohl den Gegenstand ihrer Verehrung idealisiren von einem hochgeprieseuenMenschen zum Gotte, aber ihn nicht degradireu vom Gotte zum bloßenPropheten. — Ich rechne noch zu den Mi'chlingssekten, welche, ohne das Juden-thum aufzugeben sich mehr und mehr zum Heidenchristenthum neigten, dieMasbothäer, Genisten und Meristem Die erstereu kennt schon Hegesippund zählt sie einmal zu den jüdischen, das anders Mal zu den christlichenHäresien. Nachdem der fingirte Tabutis oder Phabulis, aus gekränktem Ehr-geize, weil er nicht Bischof werden konnte, die Kirche verdorben habe, sollenjudenchristliche Sekten entstanden sein, darunter
Aaillrol. An einer anderen Stelle zählt er die unter die sieben
jüdischen Sekten, nämlich Essäer, Galiläer, Morgentäufer (^kxo/?»7rrrar»t),Samariter, Sadducäer und Pharisäer (Lnssd. Ir. s IV. 22.). Das InäronlnmHasrssson, das man Hieronymus zuschreibt, giebt dazu die richtige Etymologievon Sabbat feiern: Llasdonsi (falsche Lesart Llardonsi) äionnb ixsuin S88SOürisbum, gui äoonit illos in omni rs 8a.i1i1a.bi2a.rs. Auch die Mischnakennt eine Sekte Sabbatseierest rwr- die nicht identisch mit den Judenwaren (iüsäariin III. 12.). Dasselbe Inäionlnin nennt ferner als christlicheSeelen: die Genisten, gnoniain äs g'snsrs ^.draiig-e 8nnb, und Meristenaber die Erläuterung, welche dasselbe zu dieser Benennung giebt, erscheintlächerlich; insri8bas ynoniam ssyarani 8oriybnra8, non orsäsnbss oinnidnsxroylisbis, äiosntss aiioa sb aiÜ8 8piritiim8 yroxirsta88s. Dieses Moment istaber nicht specifisch christlich. Ich glaube diesen Namen vielmehr von demUmstande abzuleiten, daß die Meristen nur theilweise das Judenthum beobachtethaben, wie z. B. den Sabbat und den Sonntag.
Die Judenchristen traten zuerst in einen polemischen Gegensatz zu denLehrern der Mischna, den Deuteroten oder den Pharisäern. Die langeExpectoration im Mathäus-Evangelium o. 23, welche Jesus in den Mundgelegt wird, ist weiter nichts als der Polemik eines Judenchristen gegen dieMischnalehrer oder Rabbanan Interessant ist dafür eine Notiz bei Hiero-nymus :
Onas äoniiis, Na^arsi (oum iba. Oiiri8bnin reoiyinnb nb oi>8srva.bions8isxw vstsri8 non ainitbaiib) äna.8 Iainiiia8 iiibsriireba.nbnr Laininui st.IlillsI; sx yiiidiis orti 8nnb soridas sb?iiari8a.si, gnornin snsospit soliolamHida.8, (yusin maxisbrnm /I^uiias pro8si^bi anbiiina-nb) sb yo8bsnm Ilsi'r: llni 8nooö88it äoIr an an, Llins Laolrai sb xv8b snin Liis 2 öeb post oräinsin vslylion (andere Lesart Isixlion') sb rnrsmn lossxii
Soll heißen larylinn oder richtiger liziyiiou.