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4 (1893) Geschichte der Juden vom Untergang des jüdischen Staates bis zum Abschluß des Talmud
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Geschichte der Juden.

folgerung formulirt: .iri-.i 12 i"p ;-27. Es scheint, daß R. Akiba seine Theorieso weit auf dis Spitze getrieben hat, gefolgerten Halachas auch so viel Gewiß-heit einzuräumen, daß sogar Leibesstrafe dadurch verhängt werden dürfe. Dennjener Grundsatz: pi.i 12 pemp hat nur R. Jsmael zum Urheber (jUmckaLLara Ende): 1'(22 PL-Iir ;mi 1"P2 P7,2i- 12U 7.1P22" '77 woraus eben hervorgeht,daß R. Akiba ein Gegner desselben war. Wir dürfen demnach ohne Bedenkenannehmen, daß auch jene Herleitungsformeln, welche unter dem Namen: ,1-21221^28 1'IP 11m 2u ,p2-7i7i 1-2-2121 ppin ,i-7nuch i-:r7 2-771 U7p2 von dem einenoder dem anderen der Jünger R. Akiba's geltend gemacht werden, ebenfalls Cou-sequenzen aus dem von R. Akiba aufgestellten Prinzips sind: daß im Schrifttextegar nichts Ueberflüssiges sei, und jeder Wink beachtet werden müsse. Gegen dieseexorbitante Interpretation R. Akiba's scheint R. Jsmael, dessen nüchterne An-sichten wir bereits kennen gelernt, seine Theorie aufgestellt zu haben, daß es nurdreizehn Juterpretationsregeln gebe. Diese dreizehn Midot sind bis auf712- 77-2 so ziemlich logischer Natur, und man könnte daher R. Jsmael's Systemdas logische, R. Akiba's gewissermaßen das allegorische nennen. R. Js-mael scheint übrigens seine Theorie mit vieler Vorsicht begründet zu haben,indem er selbst für die am meisten einleuchtende Formel des i"p einen biblischenAnhaltspunkt sucht: >77100 ->'21727 2-71271 2-^2 772-^2 inu .m i>m-22--'7 72U ->221.7((Fsussis Labba 0. 92.). Jalkut hat dafür die gewiß unrichtige Lesart 11x22- '7). Daß R. Jsmael's dreizehn Regeln eine Entwickelung aus den Hillsl'schen 7Midot find, wird gegenwärtig nur von Stockorthodoxen geleugnet, die einenSturm gegen diese scheinbar heterodoxe Ansicht erhoben haben; vergl Frankel,Hodogetik zur Mischna x. 19. Diese dreizehn Midot sind: l) i'H; 2) 2-"i;

3) 77U 21722 2U p-2 ; 4) 2'2172 '22 »" 2 ; S> 2721 ^2 ; 6) 77U WP22 12 Uri'2;

7) 1:2x2 72i>7 727 (Eingang zu Dornt Loünnim Dosiktn LMÜöärin ll. 7. Hiotcii L. Kntbnn o. 37.) Sie hat R. Jsmael theils zusammengezogen, theils er-weitert, theils neue zu denselben hinzugefügt. 3., 4. und 6. machen in R. Jsmael'sSystem eine einzige Regel aus, indem 'u 21722 2u p-2 i:--2 72 -- 12 -:ri-2gesetzt wiro. Hingegen hat derselbe die Midah 5. in acht Untsrabtheilungengebracht, d. h. sie specificirt a.) 272 1-77^2- i-72; b) 81-2 i-i7U2- 272; 0) 2721 i-72

7^>21 ; ci) 772^- 1'7r.7 2721 27ri> z'72.7 8i-2; s) i-i-2.7 1>2 ur'2> 727; t) 1ix2>i- ux-2- 2721 :' 2 P 2 77N ;xi 2 ; ß) i:-:x 2 u^ 2 - ur- 2 - 272...; Ir) 2-777 7272 P7'i> -i 2 ' 2 - 272. Zu 7.hat er hinzugefügt 12,22 7.2^7 727, und die dreizehnte Midah R. Jsmael's '22'L»7227 ''2172 kommt in Hillels Schema gar nicht vor. So sind aus Hillel'sMidot, als dem Keime, durch die Midot der Schulen Nachums aus Gimso undNechunja's b. Hakanah, R. Akiba's und R. Jsmael's zwei Jnterpretations-systeme hervorgewachsen, welche, obwohl differirend, neben einander herliefen,ohne einander zu verdrängen. Vergl. darüber noch Frankel a. a. O. x. 108.

8.

R Akiba's Mischna

R. Akiba wird ausdrücklich als Ordner des Halachastoffes ausgestellt: nui

7722 82',2>' '7 7'72'2 7172U 712i>7 2-772 1'P772- U2'^x'7 i: 7 72 g-i-7'2'2irx72U". ^2- 17-27 7/ 2P2 x22'2> '2 72 72N 2-1-2778 7127.7 (Doslktg. Lutzim 0. t.),

oder wie Simson von Sans die Lesart hat: 17-272 27-2 >-22-2- '.2 72. Dazudie allerdings nicht so ganz authentische Notiz in s. Lobskalim V. Ans. nm