Note 7.
397
LIN 22 112-12 .1110 1121 iVergl. Lada Ne/Üa 31. a. h.) — Dis nächste Consegucnzaus dieser Prämisse war, daß R. Akiba ebenso jede Partikel, wie jede dem He.bräischen eigenthümliche Wort- und Sylbenform (welche Hieronymus recht glücklichdurch und 7 rg,wiedergibt) für bedeutungsvoll hielt, während R.
Jsmael auch solche als reine Formsache erklärte. Ob die Partikeln rm, or, i.iund pi zu deuten seien, war eine alte Differenz zwischen Nachum aus Gimsound Nechunja b. Hakanah; der erstere bejahte, der letztere verneinte es.R. Akiba hielt sich an die erstere, R. Jsmael an die letztere Theorie. (Vergl.dsussis Radda o. 1. Tosil. Lodsimot o. 1. Dalmrui Loüsduot 26. a.) bnv22' 'i
l'.in ,1'2ij)2 1'PI 1'2.1 aus 2"2 1122 2111 NN 1212'2'L' i'22-2 — 12'PI) '1 NN i>nv'
vm .1111 2121 bl2 2-1:1 n-.i n) .12'pv '12- — ?ni.i 12 nrn 21121 nn s'i.i i"i2l l'2ii1"i2i L-m n'n nb (^n>'2L" 'i i"r) 11x22- 'nr> — 1121 ir"n 21112 12b -22- i"2ix2i y'1211'2,x'2i. Der Unterschied zwischen 21s-, und s^ixoi 121 ist, vom Resultateabgesehen, kein blos formeller, sondern ein wesentlicher, indem nach jenemdie Deutung auf wenige Fälle beschränkt wird, nach diesem hingegen erhält sieeine weite Ausdehnung, namentlich in Betreff der Partikel nn, welche sounzählige Mal vorkommt. Allein R. Akiba ging noch weiter, als sein VorbildNachum ans Gimso, indem er diese Partikel niemals als Casuszeichen, sondernstets als Andeutung angesehen haben wollte: iii.iow i'rin 12 2-111 .111. DieseConsequenz machte seinen Schüler >) Nehemia aus Emmaus in Betreff der An-wendung auf den Vers: um -ui.'! u nn so stutzig, daß er sich von dieser Theorielosgesagt hat. R. Akiba hatte aber dafür eine Auskunft: mm nn: :n n (in Babli21-221 'i'2ii mriis. Im schärfsten Gegensätze zu N. Akiba ließ R. Jsmael diesemFormworte seine grammatische Bedeutung, und nur in drei Fällen faßte er es ingeringer Umdeutung als Lstisxivnm: .11112 2111 inx22" -i .i'.i-e- omn .1212-2 nnn n,rjn nerv nn 12p n:n — n'22 um 112,21 .22rx nn 2-n'L-2 nn — 122N yx nn:n in'2-.iiI2rx nn N'N' NIN IHN 121N nnn snn (8IIri zu Xumeri 6. 13). — Außer den viergenannten Partikeln deutete R. Akiba auch das so häufig vorkommende Einleitungs-Wort nillnb und öffnete dadurch der Deutung ein weites Feld: io 12m 12'px "i2-11F -wr -von? nn 12x22 2ip2 (8ikri zu X. 5. 6.) Er deutete endlich die Lauten und i, so oft sie im Contexte pleonastisch scheinen: nn: nn -nn ixxov' x"i nnn?.is-i2-i v nn x-ri2 nn: nn 2-111 .11X2- '222 '21 ixx22" -1 i"x .2-111 nn t 8z-nirsclrirr51. I>.) sni 2"111 nn-pp Nn (Isdamot 58. k>. 1k.) Eine weitere Differenz zwischenihrer entgegengesetzten Theorie war, daß R. Jsmael die nicht in der Schriftausdrücklich angegebenen, sondern lediglich aus Schlußfolgerungen und Deu-tungen gewonnenen Halachas nicht wiederum als Prämissen zu neuen Folgerungengebrauchen mochte, während R. Akiba auch von Derivaten weiter folgerte: ixI2i.i 12 122 nF 1'il ixx.22" '12 (212) 122.-1 12 12) nF 1'XI X2'px -12 s112 (f. xi-ilusoüiu I. 2.) Vergl. Xasir 57. a, wo R. Akiba aus einer Halacha eine Schlnß-
^) Jcruschalmi (Xsraoirot IX. 8ota V. 7. folgend, habe ich diesen Nehemiaals Jünger N. Akiba's angegeben: .122- 2-12-1 2'12-x xo'px '1 ix 2122' 2-221) .112121.11m 1x1 1,1m i"x —- 'n ix 21121 inn nin N2 i"x — s'2n yix noch. BablitXiüuselriu 57. a und Parallelstellen) stellt das Verhältnis; so dar, als wennNehemia der Vorgänger R. Akiba's gewiesen wäre. Dis Nachrichten desJeruschalmi verdienen jedoch in Betreff der Fakta, welche in Judäa vorgingen,stets den Vorzug. Nach demselben muß auch die Nachricht in 6enssis Xadda(1. 0.) berichtigt werden, als wenn R. Akiba 22 Jahre Zuhörer von Nachumgewesen wäre, wofür in dessen Leben gar kein Raum bleibt. Diese 22 Jahrebeziehen sich vielmehr auf Nehemia, der allerdings lange R. Akiba's Zuhörer-gewesen sein kann; die Zahl 22 ist wie die Zahl 13 eine runde; s. weiter unten