Note 4.
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4.
Uabban - Gainaliet.
R. Gamaliels Thätigkeit ist deswegen so vielfach verkannt worden, weilman die Zeitlage und die Anarchie, welche durch die Meinungsdifferenz derschamaitischen und hillel'schen Schulen eingetreten war, zu wenig berücksichtigthat, und doch werden diese Umstände in den Quellen deutlich angegeben. AlsEinleitung zur Sammlung der Halachas, welche im Abschnitt „Adojot" nieder-gelegt sind, wird mit unzweideutigen Worten ausgesprochen, daß der Mangelan Einheit, welcher in den verschiedenen Schulen herrschte, die Nothwendigkeitfühlbar gemacht habe, eine Norm für die Praxis festzustellen. JnJabne, wodieses Bedürfniß rege wurde — dieser Umstand ist nicht zu übersehen — ver-hehlte man sich nicht die traurigen Folgen einer solchen Anarchie: 2-221 nww-i
1'ISIO '1212 8212 MM .11:,1 '1112 111 L>,112 218 81'2> 1P2> 11',1'- 1128 lw'1 2121
'822-1 i>i>12 b'1,11 1128 11'lli 1211 111,1 '1112 111 81' 8^2- - 8212 M81. (Posiktu
.-iäojot I. 1 .). Ein anderer fügt mildernd hinzu: 21I2-1 21 1218 -11' p PPM-? '1
118 21,121 11111 112-21 1) 11111 1111 1822' 8^-2- ,- 8^8 1812--2 1111 1112112'. Der
Schluß: '8221 Ü12 ^>'1,11 erläutert die Situation vortrefflich. Durch die Diffe-renz beider Schulen entstand der Riß, hier sollte auch die Heilung erfolgen. Nochanders Stellen weisen darauf hin, daß in Jabne, d. h. unter den Auspicien R.Gamaliel's, diese Einheit der Lehre wieder hergestellt wurde. Drei.Jahre dauerteder Streit zwischen diesen, in zwei wesentlichen Punkten differirenden Schulen,bis das Bat-Kol mit Anerkennung der schamaitischen Lehre dem Hillelismus dasUebergewicht verlieh: 1128 ibbi i"n 2-"i i,i°im 222 2-f-2- ^8122- 128 8 i 8 1 128^1 i'ii 12i-.11 21 2-i 'ii 8 '111 il 8 i 1I8 11281 iip11 1,12' .M1121 iiii (Zrndin13 . t>) Jeruschalmi Lsraoliot I. p. 3 . t>. und Parallelst, giebt die Ergänzungzu dieser interessanten Notiz, daß nämlich jene Entscheidung zu Gunsten derHillel'schen Schule in Jabne stattgefunden hat: ii' 8 i ii -8 11281 iip 11 i 8 w 2.1lll'l P 11 ' '1 22-2 128 ' 1'1 '1 ?il ,2 11 182 - p '8 . 1"1 '1112 12 i >1 il 8 2"1 '118 '111fip 12 182'. Für Jabne spricht aber auch R. Josua's nüchterner Ausspruch, daßdas Bat-Kol bei Meinunosdifferenzen keine entscheidende Stimme habe: pi'i-2-2p8in,i in, die zwar auf den Streit über den Achnai-Ofen bezogen wird, aber(Lrudiu 6 . b.) richtiger auf die Entscheidung zu Gunsten Hillel's bezogen werdenmuß. In dem Widerspruch in dieser Bestimmung: einmal, daß Hillel's AusspruchNorm sei, und das andere Mal, daß man sich auch nach Schammai richten dürfe:12-w 2-"i '1111 H2-I>i 121111 1"22 121.1 li-wi (Dositta L.ckosob e. 2 .) konnten sichdie Später» nicht mehr zurecht finden. (Vergleiche Lrudin I. o. und j. Ue-raodob I e.) Es scheint aber ein Compromiß und nachsichtige Schonung ge-wesen zu sein, welche die Hilleliten gegen dis Schamaiten übten, um deren Hef-tigkeit und Starrheit zu besänftigen. Es geht also aus dieser Untersuchung mit
Diesen Zusatz, welcher in unserer Ausgabe der Tosifta fehlt, hat derTalmud erhalten (Laddat 138 . d ), sowie auch eine andere Lesart am Eingänge:.1812"2 1112-12- anstatt, ixe: 11'1> 1111 11-1>-. Sonderbar ist es, daß an dieserStelle dasjenige als eine Art Prophezeiung genommen wird, daß die Thoraeinst vergessen werden würde, was doch eigentlich nur Befürchtung war —Später, als durch die Bemühungen der Tanaiten die Gesetzeskenntniß allgemeinwurde, konnte man diese Befürchtung gar nicht mehr begreifen, und manfragte, wie wäre eine solche Vergeßlichkeit möglich: 8 -m. 8 -i "1212 -2: 81
!Ui'2 1-ni (das.).