Mar-Samuel.
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Huldigung des Exilarchen den Vortritt, der ihr gebührte, gerne Samuelüberlassen, und er trat ihn seinem suranischen Genossen ab und be-gnügte sich mit der dritten Stelle ^). Nach Rab's Tod wurde Samuelals einziges religiöses Oberhaupt für Babylonien anerkannt undfungirte in dieser Eigenschaft zehn Jahre. R. Jochanan in Judäanahm zwar Anfangs Anstand, ihn als Autorität anzuerkennen. Indem Sendschreiben, die das Schuloberhaupt von Tiberias nach Baby-lonien richtete, gebrauchte er für Rab den Titel: „An unfern Lehrerin Babylonien," für Mar-Samnel hingegen: „An unfern Genossen."Man traute in Judäa dem Letzten: nicht die erforderlichen halachischenKenntnisse zu, weil er sich mit anderweitigen Wissenszweigen beschäftigte.Vergebens schickte Samuel nach Judäa eine Festordnung auf sechzigJahre berechnet; wegwerfend äußerte sich R. Jochanan darüber: „Nun,er versteht das Rechnen gut." Erst als Samuel mehrere Rollen, gefülltmit Untersuchungen über zweifelhafte Thierkrankheitsfälle, überschickthatte, nahm die Hochachtung für ihn zu. R. Jochanan und b. Lakisch,begierig diesen seltenen Mann kennen zu lernen, schickten sich an, ihnzu besuchen, hörten aber inzwischen, daß er das Zeitliche gesegnethabe Mar-Samnel hinterließ keine männliche Nachkommenschaft,aber zahlreiche Jünger, welche seinen Namen zu dem gefeiertstenmachten 3).
U leruo Innnit IV. i>. 68. a.
2) Lümliu 95. b.
3) süber die Thätigkeit von Rab und Samuel für den synagogalen Gottesdienst und dis von ihnen verfaßten Gebete s. Note 39.s