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Geschichte der Juden.
also vor Februar 1569. Aus einer Notiz, welche Herr Charles Dejob auseinem Schreiben eines Bischofs an den auf Judenbekchrnng versessenen KardinalSirleto mitgeteilt hat (kevne ä. XI, IX, x. 85), könnte man entnehmen,daß die Gemeinde von Core ungeachtet aller Vorkehrung zum Auswandern,doch den Entschluß nicht ausgcführt und auch den Ausweisungsbefehl illusorischgemacht hat. Die Notiz lautet: I'eveMS äs Niuor. ss xlsiKnsit. gn'enäonusnt äs I'srZ'snt (Iss luits) tunt s kows qn' s 6ors, ils snssent.ewxeells I'sxeention ck'nn srrst gni Iss ebssssit äs estts pstits ville.Woher mag die verarmte Gemeinde Geld hergenommen haben, um in Romhochgestellte Kirchendiener und in der eigenen Mitte die geistliche und weltlichePolizei zu gewinnen, das Verbannungsdekret unvollstreckt zu lassen? Die Ge-meinde zählte nicht mehr als 290 Seelen, wie uns das Schreiben der Anconenserberichtet: qo OLM o.i'L'n o.n.
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Die drei Dvque «ud dir Frrrarenstsche Kibrl.
Gegen die Mitte des LVI. Jahrhunderts tauchen in der jüdischen Literaturdrei hervorragende Marranen, sagen wir, Schriftsteller namens Usque, auf,welche die Bibliographie bisher nicht kenntlich genug gemacht oder sogar manchesIrrtümliche über sie verbreitet hat. Es sind Salomo Usque, AbrahamUsque, und Samuel Usque. Ihre Namen und Leistungen sollen durchdas Folgende bemerkbarer gemacht werden.
I. Salomo Usque.
Von demselben ist bisher nur bekannt, daß er Petrarcas Gedichte aus demItalienischen ins Spanische gelungen übersetzt, daß er eine Canzone über diesechs Schöpfungstage gedichtet und sie dem Kardinal Borromco gewidmet,und daß er gemeinschaftlich mit einem anderen (jüdischen) Dichter LazaroGracian ein Drama „Esther" ausgearbeitet hat (nicht gedruckt, von Leondi Modena ins Italienische übersetzt; vergl. Wolf, Libliotliees III, p. 300, 1025und de Rossi, vinmonsrio s. v. Noäsns). Der portugiesische BibliographBarbosa Machado gibt mehr über ihn an (Libliotlrsos lusitsns I. III,s. v. 8slnsqns lusitsuo), wodurch man aus die Spur geleitet wird, wiesein Name als Marrane gelautet hat. Lalnsgus lusitsuo noms sktsoisäo,eom qns euendrio o proxrio, trsäuxeo äs. linKvs Itslisns sin s 6sstsU-bsns eom „sowmsrios s si'Z'Uinentos" qns mnilo illusträo s tisäu^äo,sonetos, csnvioues, insäri^sles s ssxtinss äo Arsuäs iwets . . Ustrsroks,inlmsirs psrts Vsnstis 1567, äeäiesäs s Xlsxsnärs Xsrnsss, prin-sips äs Usrms. Weiter teilt Barbosa Machado einen Passus des Al sonsode Ulloa mit, welcher Barros erste zwei Dekaden über die Entdeckungen derPortugiesen in Asien ins Italienische übersetzt hat, daß dieser SalusquesÜbcrsctzuugskunst sehr gerühmt habe: Am schwierigsten seien Petrarcas Versezu übersetzen; daher verdiene Sal usque besonders Lob, daß er nicht bloßden Sinn, sondern auch Silbenmaß und alle Formenschönheit von PetrarcasPoesie wiederzugeben verstanden habe: XI inASnoso 8slnsgns lusitsuo,qns >>s trsäuxiäo (Is obrs esoiits eu versos äs Istrsreiis), msrsss