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Geschichte der Juden.
3. Das Osternbüchlein, Januar 1509, wohl auch platt- und oberdeutsch.Auch lat. Larrertio äs rations L-rscIia. cslsbrernäi intsr änäaeosrscspta.
4. Der Judenfeind ist zu gleicher Zeit mit dem Osternbüchlein erschienen.Auch lat. Lostis änäkreornm, Cöln 1509. Zlsnsis Nurtins. Der lat. Aus-gabe geht ein Gedicht voran: Ortnini Oratii Davsirtrisnsis ... äspertiirkrcirr änükreornm spi§rammu politnm. Dann von Pfeffer-korn ein lat. Schreiben au den Kurfürsten und Erzbischof Philipp von Cöln.Darin heißt es: Oonspiravernnt snim omiiss änäasi iu ms, ub msvel gconito vsi valläs. manu iiiterticikrirt, gnum SKo srroiss st psssime»iilorum opsru ostsnäo. Von Ortuin Gratius sagt Pfefferkorn in demselbenSchreiben: gut sti-rm mnlta contra änäa-sos et m-rxims in snnmIionorsm alio in loco coirscrtpsit. Das bezieht sich wohl auf diejudenfeindliche Schrift von Victor von Karben, die eigentlich OrtuinGratius zum Verfasser hat (o. S. 67). — Datiert ist das Schreiben anPhilipp: tertio Lai. Llartias 1509. Diese beiden Partien fehlen im deutschenOriginal.
5. In Lob und Eer dem Kaiser Maximilian, 1510. Auch lat.übersetzt von Andreas Kanter, Cöln, 8. März 1510 u. d. Titel: In lanäsiust bonorem impsrertoris Llaximiliaui st cast. Daraus folgt, daß das deutscheOriginal noch etwas früher, Januar oder Februar desselben Jahres, vollendetwar, jedenfalls noch vor Pfefferkorns Streit mit Reuchlin. DiesesPamphlet gibt einen sehr wichtigen Aufschluß über das Hineinzichen des KaisersMaximilian in den Plan gegen den Talmud, der auch durch Reuchlius hebr.Brief an Bauet de Lates bestätigt wird, was aber sämtlichen Monographienunbekannt geblieben ist.
6. Ein Brief an Geistliche und Weltliche in betreff des kaiser-lichen Mandats, die jüdischen Schriften zu vertilgen. Dieser hand-schriftliche, vier Quartjeiten starke Brief war den Bibliographen vollständig un-bekannt. Ich verdanke seine Benutzung der Wolfenbüttler Bibliothek, welchedie meisten Pfesferkornschen Piecen besitzt. Wiewohl das Meiste darin leeresGewäsche ist, so enthält das Sendschreiben doch manche nicht unwichtige Momente.Da dieses Sendschreiben von Böcking vollständig mitgeteilt ist (Supplem. II,S. 73 fg.), so sei hier darauf verwiesen.
7. Der Handspiegel gegen Reuchlins Gutachten zugunsten des Talmud.April 1511.
8. Der Brandspiegel. 1512.
9. Die Sturmglock. „Wider den alten Sünder Reuchlin", 1514. Es istdie einzige Piece, die ich trotz vieler Mühe nicht selbst einsehen konnte. Wiein Lpistolcrs Obscnrornm virornm angegeben wird, war ein DominikanerWigand Wirt, der beim Berner Betrug gegen die ccmceptio immuculatabeteiligt war, Verfasser der Sturmglocke (appenäix Lo. 6): . . . itli <iiiLrkruclrtnräia) brrbelit priucipalsm erpnä sos gui vocutnr ^ViAun äus;ills sst cerput omnium iiegnitierrnm ... et tscit etiam . . . nimm alimnlibrum gui vocatnr „vis stnrmKlocIr", st ipss non luit iter anäerx, gnoä8criberet snnm nomsu, ssä mimt lob. Lkstksi Korn snnm uomsn scribsre, ntäerret sibi msäinm Incrnm, tnnc velit esss coiitsutns, girier bsns scivit,gnoä lob. ?Istksrllorii esset terlis üomo gni iismiusin cnrarst, stierm snawtllmkrm non cnrerrst, gruruäo uisi Incraret liscnnikrs. Böcking hält diese An-gabe für nicht ernst gemeint (das. S. 89). Indessen, warum sollte der huma-