licher Artigkeit und ich setzte mich zu ihr. DreiWittwell »nd ein alter Stutzer von der alten Schuletheilten sich bereits iu die Unterhaltung mit dervornehmen Gräfin. Ich hörte, daß der Gegenstanddes Gesprächs die Gesellschaft war.
„Nein," sagte der alte Stutzer, den man HerrClarendon betitelte, „die Gesellschaft ist ganz etwasAnderes, als ste in meinen jungen Tagen war. Sieerinnern sich, Lady Panlet, jener entzückenden Cirkel
in D-House? Wo wird man je wieder etwas
Aehnliches finden? Solche Heiterkeit, solche Gesell-schaft — selbst die Mischung war so pikant,- wennder Zufall wollte, daß man neben einen Bürgerlichenzu sitzen kam, war es sicherlich ein durch Witz oderTalente ausgezeichneter Mann. Man duldete damalsnicht, wie jetzt, die Leute bloß wegen ihres Reich-thums."
„Wahr!" rief Lady Dawton, „die Einführungvon Personen geringen Standes, ohne alle Ansprüche,verderbt die Gesellschaft in unsern Tagen," und diedrei Wittwen seufzten zu dieser Bemerkung Amen.
„Und doch," sagte ich, „da ich hier mich ruhigso anssprechen darf, ohne einer Persönlichkeit inGestalt eines Compliments verdächtig zu werden,meinen Sie nicht, daß wir ohne eine solche Mischungeine sehr langweilige Gesellschaft ausmachcn wür-den? Finden wir nicht diejenigen Diners und Soi-ree- am angenehmsten, wo wir einen Minister nebeneinem Wortspieler, einen Dichter neben einem