51
ich gegen langüberlegte Angriffe mannigfachen Wi-derwillen hege.
„Ich höre," sagte ich zu einem alten, ausge-trockneten, braunen Weibe, die einem wiedecerstan-denen Häring gleich sah, „es wohne hier ein Gent-leman."
„Nein, Sir," war die Antwort, „er verließuns diesen Morgen."
Diese Antwort traf mich wie ein Tropfbad.Ich war in Folge dieser unerwarteten Nachrichtganz erstarrt und betäubt. Als ich meine Nach-forschungen erneuerte, führte mich die alte Fraudie Treppen hinauf, i» eine kleine elende Stube,worin die Dünste im buchstäblichen Sinne hiengen.In einer Ecke war eine Matratze, noch ungemacht,und ihr gegenüber ein dreibeinigter Stuhl, einSessel und ein alter geschnitzter Eichen-Tisch, viel-leicht ein Geschenk von einem Squire in der Nach-barschaft; darauf lagen einige Stücke Schreibpapierzerstreut, ein zersprungener Kolben halS voll Tinte,eine Feder und ein zerbrochener Ladstock. Als ichunwillkührlich letzteren aufnahm, sagte das Weibin einem reizenden kswis, das ich übersetzen muß,weil ich dem Original nicht sein Recht anthun kann:
„Sir, der Gentleman sagte, er käme hieher,um einige Wochen zu jagen; er brachte ein Gewehrmit, einen großen Hund und einen kleinen Trag-mantel. Er pflegte alle Morgen in den Moorgegen-den zuzubringen, obgleich er ein schlechter Schütze