Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
53
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erkundigte mich und vernahm, daß ein fremderGentleman in den letzten zwei oder drei Wochenin einer Hütte, ungefähr eine Meile weiter derKüste entlang, gewohnt habe. Dahin wendete ichnun meine Schritte, und nachdem ich zwei Krähenund einem Offizier bei den Wachschiffen begegnetwar, kam ich glücklich am Ort meiner Bestim-mung an.

Es war «in Haus um wenig besser, demäußern Ansehn nach, als die armselige Hütte, dieich eben verlassen hatte. Ich mache nemlich in al-len Verhältnissen und bei allen Häusern die Beob-achtung : daß das Oeffcntliche nie zu wohl bedachtund besorgt ist. Die Lage desselben war eben soöde und einsam; das Haus, einem Individuum an-gehörig, das halb Fischer, halb Schmuggler war,stand in einer Art Bucht, zwischen zwei großen,rauhen, schwarzen Felsen.

Vor der Thüre hiengen verschiedene Netze, umin der angenehmen Wärme der Wiutersvnne zutrocknen; und ein zerbrochenes Boot mit seinemobersten Kiel gewährte eine bewundernswertheWohnung für eine Henne und ihre Familie, welcheeinen alten Raben, der wie ein geistlicher Jung-geselle anssah, in die Kost genommen zu habenschien. Ich warf einen argwöhnischen Blick aufdas letztgenannte Geschöpf, welches mit sehr feind-seliger Haltung auf mich zuhüpfte, und setzte, miteinem raschen Schritt über die Schwelle, weil