war erregt, und meine Füße waren halb erfroren,— zwei dringende Gründe zum Weitergehen, undin Wahrheit, ich habe mich nie sehr vor todtenoder lebendigen Wesen gefürchtet.
So verließ ich meinen Versteck und gienglangsam vorwärts. Ich hatte noch keine dreiSchritte gemacht, als die Gestalt anffuhr und auf-recht nnd regungslos vor mir stand. Sein Hutwar hcruntergefallen und das Mondlicht fiel vollauf das Angesicht; es war nicht der wilde Ans-druck heftiger Qual, der auf diesen farbenlosenuud erstorbenen Zügen wohnte, auch nicht der ra-sche Uebcrgang in Wildheit und Trotz, als seineAugen auf mich fielen, was mich znrückfahren undmein Herz stocken machte. Trotz der fürchterlichenVerwüstung, welche in dieses Antlitz sich ringe«graben hatte, das einst im Knabenalter so voll An-muth glänzte, erkannte ich doch auf Einen Blickdiese noch edeln und ausdrucksvollen Züge. Regi-nald Glanville stand vor mir! Ich kam augenblick-lich wieder zur Besinnung; ich stürzte auf ihn losund rirfihn bei seinem Namen. Erwandte sich hastigum, aber ich wollte ihn nicht entfliehen lassen; ichlegte meine Hand auf seinen Arm uud kehrte ihngegen mich. „Glanville!" rief ich, „ich bin cs,es ist dein alter — alter Freund, Henry Pelham.Guter Gott! habe ich Dich endlich gefunden uudan einem solchen Ort!" Glanville drängte mich