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auf Gräber nieder, die nach ihren Zierrathen undSchmuck die letzten Besitzungen von ehemaligenHerren des Bodens zu seyn schienen. Links warder Boden von einem dichten, üppigen Gebüschvon Immergrün eingefaßt, an dessen Vorderseiteeine große nackte Eiche stand, finster und blätterlos,ein wahres Bild der Verheerung und des Ver-falls; es waren nur wenige Grabsteine zerstreutherum, und diese waren meist von dem hohen,wilden Grase bedeckt, das um sic her sich rankteund schlang. Ueber alles hatte der blaue Himmelund der stille Mond jenes feyerliche Licht ausge-gossen, dessen Wirkung sowohl auf die Natur alsauf das Gefühl sich jeder Beschreibung entzieht.
Gerade wollte ich meine Wanderung fortsetzen,als eine hohe, schwarze Gestalt, in einen großenfranzösischen Ueberrock gehüllt, wie ich selbst, lang-sam von der andern Seite der Kirche herschrittund an dem Gebüsche, wovon ich gesagt, haltmachte. Ich war bis zu diesem Augenblick durcheinen der Eibenbäume ihrem Ange verborgen; siestand nur eine kleine Weile still; dann warf siesich zu Boden und stöhnte so, daß es an dem Ort,wo ich stand, vernehmlich war. Ich war im Zwei-fel, ob ich stehen bleiben oder vorwärts gehensollte; mein Weg führte gerade an ihm vorbeiund eS konnte gefährlich seyn, eine so handgreif-liche Erscheinung zu stören. Judeß meine Neugier